Fußball

Europa-League-Vertreter in heimischer Liga gefordert

Nach den Europa-League-Auftritten geht es am Sonntag für die heimischen Vertreter in der Bundesliga weiter.

Europa-League-Vertreter in heimischer Liga gefordert SN/topnews
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Rapid gastiert in der zweiten Runde in Altach. Die Wiener Austria feiert gegen den SV Mattersburg Liga-Heimpremiere im Ernst-Happel-Stadion. Im Anschluss tritt die Admira bei Aufsteiger St. Pölten an.

Nach der mageren Nullnummer zum Europacupauftakt bei Torpedo Schodsina wartet neuerlich ein Geduldsspiel auf Rapid. Der Rekordmeister gastiert in Altach. Beide Teams sind makellos in die neue Ligasaison gestartet. Die Hütteldorfer führen die Tabelle nach dem 5:0-Kantersieg gegen Ried bei der Pflichtspiel-Premiere im neuen Allianz-Stadion an, die Vorarlberger legten mit einem 1:0 gegen den WAC ebenfalls einen Start nach Maß hin.

Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, ist eine enge Angelegenheit zu erwarten, ist Altach doch so etwas wie ein Rapid-Angstgegner. Die Vorarlberger gewannen in der Liga schon siebenmal gegen Rapid - so oft wie gegen keinen anderen Club. "Altach ist immer schwierig. Damir Canadi stellt die Mannschaft immer gut ein, es ist eine Mannschaft, die uns wehtun kann", rechnete Rapid-Kapitän Stefan Schwab mit harter Gegenwehr.

Die Altacher hoffen darauf, dass Rapids Weißrusslands-Trip seine Spuren hinterlassen hat. "Rapid ist sehr souverän in die Meisterschaft gestartet, hatte am Donnerstag aber auch ein Spiel in der Europa-League-Qualifikation. Wir werden sehen, wie sie das wegstecken", sagte Altachs Ex-Rapidler Boris Prokopic. Topstürmer Hannes Aigner fehlt wegen seines Zehenbruchs, er sollte in zwei Wochen wieder mit dem Ball trainieren können.

Beide Teams hoffen auf Effizienz

Die Mattersburger unterlagen in der Vorwoche zu Hause der Admira mit 0:1, ließen dabei Topchancen ungenutzt. Eine Parallele zur Austria, die es gegen Spartak Trnava (0:1) nicht vermochte, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Beide Teams hofften demnach auf mehr Effizienz. Und da wäre noch das letzte Duell der beiden Clubs. Dieses endete im April im Pappelstadion mit einem 9:0-Liga-Rekordsieg der Austria.

"Damals haben wir sie hoch geschlagen. Ich denke, das haben sie nicht vergessen und noch im Hinterkopf. Sie werden zeigen wollen, dass sie besser sind", vermutete Austria-Coach Thorsten Fink. Er kündigte an, in den englischen Wochen wieder "situativ" rotieren zu wollen. Beim bis dato letzten Dreier der Mattersburger im März 2012 saß Ivica Vastic noch auf der Betreuerbank der Austria. Der ehemalige Torjäger berichtete trotz saisonübergreifend bereits zehn Ligaspielen ohne Sieg von guter Stimmung in seiner Mannschaft. "Da gibt es keine hängenden Köpfe im Training, alle sind positiv gestimmt und pushen sich gegenseitig", meinte Vastic.

Die Admira peilt in St. Pölten den sechsten Erfolg im achten Pflichtspiel an. "Wir bleiben nicht am Boden liegen, werden wieder aufstehen und wollen das schon in St. Pölten beweisen", betonte Trainer Oliver Lederer nach der Niederlage im Europacup. Die Südstädter müssen beim Niederösterreicher-Derby weiterhin auf die Verletzten Markus Pavic, Lukas Grozurek sowie Mustafa Yavuz und Marcus Maier (beide noch im Aufbautraining) verzichten.

Auch St. Pölten macht sich freilich Hoffnungen. Nach dem etwas unglücklichen Heim-1:2 gegen die Wiener Austria war Coach Karl Daxbacher optimistisch. "Ich denke, dass uns dieses Ergebnis Zuversicht geben sollte. Speziell in der zweiten Hälfte war die Leistung okay", meinte der Trainerroutinier.

Quelle: APA

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