Fußball

Fußball: Deni Alar im Erfolg: "Am besten gar nicht nachdenken"

Deni Alar befindet sich derzeit auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Fußballer-Karriere.

Der 26-Jährige brachte es seit dem Wechsel von Rapid zu Sturm Graz im Sommer auf zehn Meisterschafts-Tore, führt damit die Torschützenliste souverän an und liegt auch mit seinem Club klar an der Spitze der Bundesliga.

Als nächster Meilenstein folgte schließlich die erstmalige Einberufung ins ÖFB-Nationalteam, weil Martin Harnik verletzungsbedingt absagen musste. Alar schwebt also auf Wolke sieben - und will nicht nach Gründen dafür suchen, warum es für ihn so gut läuft. "Am besten ist es, gar nicht darüber nachzudenken und einfach weiterzuarbeiten", sagte der Stürmer am Dienstag in Wien, wo er sich gemeinsam mit der ÖFB-Auswahl auf die WM-Qualifikationsspiele am Donnerstag im Happel-Stadion gegen Wales und am Sonntag in Belgrad gegen Serbien vorbereitet.

Trotzdem hat Alar eine Erklärung für seine markante Steigerung. "Bei Rapid habe ich schon gemerkt, jetzt bekomme ich meine Chance, aber da muss alles passen. Bei Sturm kann ich auch einmal ein schlechteres Spiel machen und werde nicht gleich auf die Bank oder die Tribüne gesetzt."

Der Steirer ist seinem neuen Verein dankbar für das Vertrauen, daher spekuliert er im Moment nicht mit einem Wechsel ins Ausland. "Noch vor vier Monaten hat sich keiner für mich interessiert. Ich bin froh, dass ich bei Sturm meine Chance bekomme", meinte Alar.

Der Angreifer gilt im aktuellen Kader so wie Michael Gregoritsch als Anwärter für die Nachfolge des 33-jährigen Marc Janko, der im Moment bei Teamchef Marcel Koller gesetzt ist. "Marc hat in den letzten Jahren immer super gespielt, aber dahinter gibt es auch gute junge Spieler", sagte Alar.

Der Zimmergenosse von Stefan Ilsanker absolvierte am Montagnachmittag das erste Training mit seinen neuen ÖFB-Kollegen. "Sie sind nicht umsonst bei Top-Vereinen im Ausland. Die Qualität ist schon anders als in der Bundesliga", lautete die Einschätzung von Alar.

Quelle: APA

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