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Fußball: Salzburg schrieb laut Kreditschutzverband erstmals Minus

Fußball-Meister Salzburg hat erstmals in der Red-Bull-Ära ein Geschäftsjahr mit einem finanziellen Minus abgeschlossen.

Kein volles Haus: die roten Bullen schrieben rote Zahlen. SN/gepa pictures/ andreas pranter
Kein volles Haus: die roten Bullen schrieben rote Zahlen.

Das geht aus den Zahlen des Kreditschutzverbandes 1870 hervor, die am Montag vom Internetportal "90minuten.at" veröffentlicht wurden. Neben Salzburg schrieben auch Sturm Graz und Austria Wien in der Saison 2015/16 Verluste. Rapid hat indes über zehn Millionen Euro Gewinn verbucht.

1,7 Millionen Euro beträgt der Verlust von Salzburg. Bisher stand beim Serienmeister bedingt durch die Zuschüsse von Red Bull stets ein Gewinn von exakt einer Million zu Buche.

Durch die Strukturreform im Verein - die Sonderrechte von Red Bull wurden auch im Hinblick auf das UEFA Financial Fair Play zurückgefahren - steht nun ein Fehlbetrag zu Buche.

"Das negative Jahresergebnis in der Saison 2015/16 ergibt sich aus dem Umstand, dass der FC Red Bull Salzburg den im Budget geplanten Sprung in die Gruppenphase der UEFA Europa League 2015/16 verpasst hat", meinte Salzburgs Geschäftsführer Jochen Sauer auf Anfrage von "90minuten.at".

Durch die Transfereinnahmen in diesem Sommer und das Erreichen der Europa League sei allerdings absehbar, dass 2016/17 "deutlich positiv" abgeschlossen werden kann.

Rapid kommt laut den Angaben der KSV 1870 auf den vom Club bereits stolz vermeldeten Gewinn von 11,6 Millionen Euro. Auch die Austria hat ihr Minus von 2,9 Millionen bereits bekannt gegeben. Sturm hat Verluste in der Höhe von 1,8 Millionen gemacht. Der Rest der Liga befindet sich knapp im positiven Bereich.

Im Vergleich der Umsätze hat Salzburg mit 60,7 Millionen die Nase deutlich voran. Rapid hat dank der Europacup-Einnahmen und Transfererlöse 48,7 Millionen angeschrieben, mit Respektabstand folgt die Austria (21,6). Winterkönig Altach liegt mit einem Umsatz von 7,1 Millionen nur auf dem achten Platz im Ranking. Nur noch die Admira (6,5) und Aufsteiger St. Pölten (4,0) rangieren hinter den Vorarlbergern.

Quelle: APA

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