Fußball

Fußball: Südkorea für WM in Russland qualifiziert

Südkorea hat sich als sechstes Team auf sportlichem Wege für die Fußball-WM 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli) qualifiziert.

Die in Rot spielenden Südkoreaner erkämpften den entscheidenden Punkt gegen Usbekistan. SN/AP
Die in Rot spielenden Südkoreaner erkämpften den entscheidenden Punkt gegen Usbekistan.

Den Koreanern, bei denen Hwang Hee-chan von Österreichs Double-Gewinner Red Bull Salzburg durchspielte, genügte am Dienstag in Taschkent ein torloses Remis in Usbekistan, um sich Platz zwei in der Gruppe 1 hinter der iranischen Auswahl zu sichern.

Es ist die bereits zehnte WM-Teilnahme von Südkorea, die neunte en suite. Vor Südkorea hatten sich bereits Rekordweltmeister Brasilien, Iran, Japan, Mexiko und Belgien qualifiziert, Gastgeber Russland hat einen Fixplatz im 32 Teilnehmer umfassenden Feld.

Australien muss indes nach einem 2:1-Heimsieg über Thailand noch zittern und braucht Schützenhilfe von Japan. Die bereits als Gruppensieger feststehenden Japaner treffen am Abend (ab 19.30 Uhr) auswärts auf Saudi-Arabien, das mit einem Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz Australien noch von Platz zwei der Gruppe 2 verdrängen kann.

Nur die beiden ersten Teams jeder Gruppe sind fix für die Endrunde in Russland qualifiziert. Die Gruppendritten spielen zunächst gegeneinander und der Sieger dann in einem interkontinentalen Play-off gegen den Vierten der Nord-, Mittelamerika und Karibik-Zone (CONCACAF) um ein WM-Ticket.

Die Iraner begnügten sich zum Abschluss mit einem 2:2 im Heimspiel gegen Syrien und kassierten damit im zehnten und letzten Spiel der entscheidenden Quali-Phase erstmals Gegentore. Die Syrer sicherten sich durch dieses Remis, das erst in der 93. Minute durch das Tor von Omar Alsomah erreicht wurde, aufgrund der besseren Tordifferenz vor den punktegleichen Usbeken Platz drei. China landete nach einem 2:1-Sieg in Katar einen Zähler hinter diesem Duo nur auf Rang fünf.

Der achte Teilnehmer der Fußball-WM in Russland heißt Saudi-Arabien, das nach einem 1:0-Heimsieg in Jeddah über Gruppensieger Japan zum fünften Mal bei einer Endrunde dabei ist. Der erst in der Pause eingewechselte Fahad Almuwalad avancierte mit seinem Goldtor in der 63. Minute zum Matchwinner für die vom Niederländer Bert van Marwijk betreuten Gastgeber.

Die Australier müssen dagegen aufgrund der schlechteren Tordifferenz als Dritter in das Duell mit Syrien. Der Sieger dieses Duells, das in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, trifft dann im internkontinentalen Play-off auf den Vierten der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone (CONCACAF).

Quelle: APA

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