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Fußball-Westliga: Anif verlängert Serie und ist neuer Leader

Auch Eugendorf konnte die Hofer-Elf nicht stoppen. Josef Stadlbauer und Co. feierten im Salzburg-Derby den elften Sieg in Folge.

Fußball-Westliga: Anif verlängert Serie und ist neuer Leader SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Eyüp Erdogan (l.) erzielte gegen Eugendorf zwei Tore.

Besser hätte das vergangene Wochenende für den Fußball-Westligisten Anif nicht laufen können. Am Freitag kam Titelfavorit Grödig bei der Austria nicht über ein mageres 0:0 hinaus, einen Tag später siegte Anif gegen Eugendorf klar mit 5:1 und überholte den Erzrivalen in der Tabelle. Nach dem elften Sieg in Serie steht die Elf von Trainer Thomas Hofer aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem ehemaligen Bundesligisten an der Tabellenspitze.

Gegen Eugendorf tat sich Anif nur in der ersten Halbzeit phasenweise schwer. Im zweiten Durchgang konnte die Hofer-Elf aber ihre offensiven Qualitäten ausspielen und feierte den nächsten klaren Sieg. Ärgern musste sich der Anifer Erfolgstrainer nur über das Gegentor. "In der Abwehr machen wir noch teilweise grobe Fehler, die dann leider zu Toren führen. Das müssen wir noch abstellen", erklärt Hofer, der beim Blick auf die Zahlen aber ins Schwärmen gerät. Elf Siege in Folge und nach 14 Partien bereits 50 Tore erzielt. "Die Serie und die erzielten Tore sind eindrucksvoll. Die 14 Gegentore stören mich aber."

Der Vorteil im Vergleich zur Konkurrenz ist der große und sehr gut besetzte Kader. "Wir haben 18 starke Spieler, die jederzeit auflaufen können", erklärt Anif-Goalie Josef Stadlbauer, der von den Trainingsleistungen seiner Mannschaft schwärmt. "Bei uns trainiert jeder vier Mal die Woche sensationell. Deswegen sind wir auch so gut drauf. Unser Trainerteam leistet unglaubliche Arbeit und auch das Umfeld ist perfekt." Hofer pflichtet seinem Tormann bei: "Wenn wir im Training ein Spiel machen, dann ist das Niveau sehr, sehr hoch. Auch die Spieler, die bisher noch nicht so viele Einsatzzeiten bekommen haben, geben Gas."

Noch im Herbst kommt es zum zweiten Duell mit dem Erzrivalen Grödig. "Wir wollen uns natürlich für das 1:3 revanchieren. Bis es zu diesem Spiel kommt, müssen wir aber noch zwei Aufgaben lösen", sagt Stadlbauer, der noch keine Gedanken an die Grödig-Partie verschwendet.

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