Fußball

Fußball-Westliga: Leader Grödig agiert weiterhin meisterlich

Ex-Bundesligist gewinnt Salzburg-Derby in Seekirchen mit 3:0. Goalgetter Mersudin Jukic gelang bei Comeback ein Doppelpack.

Fußball-Westliga: Leader Grödig agiert weiterhin meisterlich SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Mersudin Jukic konnte in Seekirchen gleich zwei Mal jubeln.

Grödig brauchte in der zwölften Runde der Fußball-Westliga eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden, und hatte Glück, in Seekirchen nicht in Rückstand zu geraten. Lukas Fridrikas versagten nach 25 Minuten alleine vor Grödig-Goalie Hans-Peter Berger die Nerven.

Mit einem Doppelschlag entschied der Tabellenführer das Derby noch vor der Pause. In der 40. Minute zimmerte Julian Feiser den Ball per Volleyschuss ins Kreuzeck. Nur fünf Minuten später versenkte Mersudin Jukic, der nach einer Knöchelverletzung sein Comeback gab, einen Freistoß ebenfalls im Kreuzeck. "Wir sind derzeit einfach sehr effektiv, weil gut waren wir in der ersten Halbzeit nicht", gesteht Grödig-Trainer Andreas Fötschl. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hatten die Seekirchner die Topchance auf den Anschlusstreffer, doch Berger hielt seinen Kasten mit einer starken Parade sauber. Im Gegenzug stellte dann Jukic mit seinem 14. Saisontreffer den 3:0-Endstand her. "Die Zahlen sprechen für sich. Wir haben nach zwölf Runden erst fünf Gegentreffer. Derzeit spielt meine Elf sehr abgebrüht", erklärt Fötschl.

Mit einem Punkt im Gepäck reiste Eugendorf aus Kufstein nach Hause. Die Flachgauer führten durch Tore von Andreas Schobersberger (6.) und Matthias Finder (13.) nach wenigen Minuten bereits mit 2:0. Noch vor der Pause konnten die Tiroler aber ausgleichen. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams Chancen auf den Siegtreffer. "Meine Mannschaft hat sich sehr gut verkauft, deswegen kann ich mit dem Unentschieden sehr gut leben", erklärte Eugendorf-Trainer Thomas Eder.

Nach zuletzt vier Unentschieden in Serie hofft Austria Salzburg heute, Samstag, gegen Dornbirn endlich wieder einen Dreier zu holen. "Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen. Mir egal, ob es 1:0 oder 6:5 ausgeht", sagt Austria-Trainer Didi Emich, der auf seinen Abwehr-Routinier Raphael Reifeltshammer derzeit nicht gut zu sprechen ist. Der Innenverteidiger fehlte zuletzt aus beruflichen und privaten Gründen zwei Wochen. "Von einem gestandenen Spieler erwarte ich mir eine andere Einstellung. Es wird sicher Konsequenzen geben."

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