International

1982 - Das Ende einer Erzfeindschaft

Das Skandalspiel zwischen Österreich und Deutschland bei der Fußball-WM in Spanien ist sozusagen der Antagonist zu Cordoba 1978. Kulturwissenschafter Roman Horak über ein Duell, das viel mehr Bedeutung hat, als es scheint.

Dynamische Szenen wie diese hatten in Gijon absoluten Seltenheitswert. imago SN/imago
Dynamische Szenen wie diese hatten in Gijon absoluten Seltenheitswert. imago

Am 25. Juni 1982 schlugen Österreich und Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft in Spanien eines der dunkelsten Kapitel der Fußballgeschichte auf. Das 0:1 aus Sicht der Österreicher gilt gemeinhin als "Schande von Gijón". Als "Nichtangriffspakt von Gijón" erhielt das Duell sogar einen Wikipedia-Eintrag. Ins kollektive Gedächtnis hat sich das Spiel hierzulande allerdings nie eingebrannt. "Dabei hat es international gesehen die viel größere Bedeutung als das 3:2 von Córdoba", wagt Kulturwissenschafter Roman Horak eine auf den ersten Blick überaus gewagte These. Doch nur auf den ersten.

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