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Adi Hütter zittert vor dem Finale Furioso: Frankfurt hat Angst vor dem Nichts

Die Eintracht braucht in München zum Saisonabschluss einen Punkt, um sicher international dabei zu sein.

Trainer Adi Hütter wirkt nachdenklich: Eintracht Frankfurt braucht bei den Bayern am Samstag zum Saisonabschluss einen Punkt, um sicher im internationalen Geschäft dabei zu sein. SN/gepa
Trainer Adi Hütter wirkt nachdenklich: Eintracht Frankfurt braucht bei den Bayern am Samstag zum Saisonabschluss einen Punkt, um sicher im internationalen Geschäft dabei zu sein.

Im Finale furioso in der deutschen Fußball-Bundesliga spielen fünf ÖFB-Nationalspieler und ein Trainer aus Österreich am Samstag eine ganz entscheidende Rolle.

Eintracht Frankfurt mit Trainer Adi Hütter und Abwehrchef Martin Hinteregger könnte mit einem Sieg bei den Bayern die Münchner mit David Alaba sogar noch von Platz eins stoßen und die Meisterparty verhindern.

Gleichzeitig müsste aber Dortmund in Mönchengladbach gewinnen, um die Bayern noch abzufangen. Gladbach wiederum will dem neuen Trainer Marco Rose zum Einstand die Teilnahme an der Champions League schenken.

Es ist alles angerichtet für einen großen Fußballnachmittag. Denn nicht nur im Titelkampf kommt es zu einer Entscheidung am letzten Spieltag. An Spannung kaum zu überbieten ist der Fight um das letzte fixe Ticket für die Champions League. Und dabei sind die Österreicher mittendrin statt nur dabei. Hütter

droht mit Frankfurt nach einer sensationell verlaufenen Saison bei einer Niederlage sogar ein Rückfall auf Platz acht. Dann würde das internationale Geschäft in der nächsten Saison ohne die Eintracht stattfinden.

Leverkusen mit ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger würde mit einem Sieg in Berlin auf alle Fälle vor der Eintracht bleiben. Auch Wolfsburg (Heimspiel gegen Augsburg) und Hoffenheim mit den ÖFB-Legionären Florian Grillitsch und Stefan Posch (in Mainz) könnten mit Siegen im letzten Abdruck noch an der Hütter-Elf vorbeiziehen.

Im Vorfeld der Partie in München setzte Frankfurt auf totale Abschottung von Fans und Medien. Die Anspannung ist groß, nachdem die schon sicher geglaubte Qualifikation für die Europa League in akuter Gefahr ist.

Hütter betonte daher erst am Freitag bei der offiziellen Pressekonferenz: "Ich habe Platz acht grundsätzlich nicht in meinem Kopf, weil ich bis zum Schluss an meine Mannschaft glaube, dass wir das Ziel erreichen können, international zu spielen."

Dass die Qualifikation für die Königsklasse wahrscheinlich mit dem 0:2 am vergangenen Sonntag gegen Mainz verspielt wurde, damit werden die Frankfurter leben können. Ein Rückfall auf Platz acht wäre aber nach einer furios verlaufenen Saison eine gewaltige Enttäuschung. "Wir brauchen diesen einen Punkt, um uns international zu qualifizieren. Wir müssen mutig nach vorn spielen."

Mit einem Punktgewinn wäre die Eintracht sicher Sechster. Mut macht Hütter die internationale Saison, in der man das Halbfinale der Europa League erreicht hat und dort erst an Chelsea scheiterte. "Wir brauchen so eine Leistung, die wir in London gezeigt haben, dann können wir in München bestehen", sagte Ex-Salzburg-Trainer Hütter.

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