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Ballon d'Or: Platz zwei für Lewandowski erhitzt Gemüter

Lionel Messi gewann die Auszeichnung als weltbester Fußballer, aber es gab auch viel Kritik.

Robert Lewandowski.  SN/AFP
Robert Lewandowski.

Pini Zahavi, Berater von Weltfußballer Robert Lewandowski, sieht den Ausgang der Wahl beim Ballon d'Or kritisch. "Ganz große Glückwünsche an Messi: eine ewige Legende des Fußballs", sagte der Israeli. "Aber der Ballon d'Or 2021 gehört nicht ihm. Er gehört Lewandowski. Robert wurde zwar nicht beraubt, aber er ist der Mann, der ihn verdient hat."

Nach einem Jahr Goldener-Ball-Pause wegen der Pandemie hatte sich Robert Lewandowski als Triplesieger 2020, Clubweltmeister 2021 und nach einer unglaublichen Torserie Hoffnungen gemacht, nach dem Titel des Weltfußballers auch mit der von der französischen Sportzeitschrift "France Football" verliehenen Auszeichnung geehrt zu werden.

Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat sich vom Ausgang der Kür mit dem Ballon d'Or "überrascht" gezeigt. "Du kannst den Preis immer Lionel Messi geben. Für die Karriere, die er hat, für den Fußballer, der er ist. Aber wenn du ihn dieses Mal nicht Robert Lewandowski gibst, wird es für ihn schwierig, ihn überhaupt zu bekommen", sagte der Coach, der den Polen einst zu Borussia Dortmund geholt hatte, am Dienstag.

Nach der durchaus umstrittenen Wahl Messis hat sich auch sein langjähriger Konkurrent virtuell zu Wort gemeldet. Der sechstplatzierte Cristiano Ronaldo schimpfte über den Mitorganisator der Wahl. "Pascal Ferré hat gelogen, er hat meinen Namen benutzt, um für sich selbst zu werben und für die Zeitung, für die er arbeitet", schrieb Ronaldo auf Instagram. Damit ging er auf Äußerungen des Chefredakteurs von "France Football" ein, der behauptet hatte, dass es Ronaldos größtes Ziel sei, seine Karriere mit mehr Goldenen Bällen als Messi zu beenden.

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