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Deutsches Cupfinale nicht am 23. Mai - Termin offen

Das Finale im deutschen Fußball-Cup kann nicht wie geplant am 23. Mai im Berliner Olympiastadion stattfinden. Das Endspiel wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Ein neuer Termin ist offen, gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag nach einer Videokonferenz seines Präsidiums bekannt.

Auch die Halbfinal-Partien sind noch ausständig SN/APA (Symbolbild)/ERWIN SCHERIAU
Auch die Halbfinal-Partien sind noch ausständig

Im DFB-Pokal sind zuvor noch die Halbfinalspiele zwischen Meister und Titelverteidiger Bayern München und Eintracht Frankfurt sowie Viertligist 1. FC Saarbrücken und Bayer Leverkusen ausständig. Auch für diese beiden Begegnungen, die ursprünglich für diese Woche angesetzt waren (21. und 22. April), gibt es vorerst noch keine neuen Termine.

Ziel sei es unverändert, die Saison 2019/20 bis zum 30. Juni zu beenden, erklärte DFB-Präsident Fritz Keller. Es sei "überaus bedauerlich", dass das Cup-Finale aller Voraussicht nach ohne Zuschauer im Stadion stattfinden müsse. "Unter der Voraussetzung, dass das Spiel genehmigt wird, blicken wir dann erstmals in der Geschichte des DFB-Pokals sozusagen einem Wohnzimmer-Finale entgegen."

Eine normale Durchführung des Endspiels im Olympiastadion wäre ohnehin nicht möglich. Der Berliner Senat hatte am Dienstag beschlossen, dass öffentliche Sportveranstaltungen in der deutschen Hauptstadt bis zum 24. Oktober nur ohne Zuschauer stattfinden dürfen. Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale jährlich in Berlin ausgetragen, bis 1984 wurde der Endspielort noch mehr oder weniger kurzfristig festgelegt.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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