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Einführung des Videobeweises in Champions League möglich

Der Videobeweis könnte ab dem Viertelfinale bereits in dieser Saison auch in der Champions League eingesetzt werden. Über entsprechende Pläne berichtete die englische Tageszeitung "The Times" am Mittwoch. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) solle die Umsetzung bei einem Treffen in der kommenden Woche in Monaco auf den Weg bringen, schrieb das Blatt.

Das Exekutivkomitee könnte demnach Ende September endgültig grünes Licht für die Einführung des Video Assistant Referee (VAR) geben. Der große personelle Aufwand sei ein Grund, den Videobeweis nicht schon in der Gruppenphase einzuführen. In dieser finden acht Spiele an einem Abend statt und erfordern den Einsatz vieler Unparteiischer. Außerdem würden einige Stadien noch nicht über die notwendige Ausstattung verfügen. Im Viertelfinale gibt es dann lediglich ein Spiel pro Tag. Durch den Einsatz des Videobeweises erhofft sich die UEFA weniger Fehlentscheidungen in entscheidenden Partien.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann darüber entschieden werden, ob der VAR auch bei der EM 2020 zum Einsatz kommen wird. Bei der WM in Russland wurde die Technik in diesem Sommer erstmals erfolgreich bei einem großen Turnier eingesetzt.

Quelle: Apa/Dpa

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