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Europacup-Vertreter gaben so viel für Spieler aus wie nie

Die in den europäischen Fußball-Wettbewerben vertretenen Clubs haben bei den Transferausgaben in diesem Sommer einen Rekord aufgestellt. Die 80 Clubs, die in der kommenden Woche in der Champions League und Europa League antreten werden, gaben fast vier Milliarden Euro für neue Spieler aus. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hervor, der am Donnerstag vorgelegt wurde.

Die 80 Klubs aus CL und EL steckten Milliarden in neue Spieler SN/APA (AFP)/PAUL ELLIS
Die 80 Klubs aus CL und EL steckten Milliarden in neue Spieler

Demnach zahlten die 32 Clubs in der Champions League in der gerade abgelaufenen Transferperiode rund 2,7 Milliarden Euro für Neuzugänge, die 48 Vereine aus der Gruppenphase der Europa League gaben etwa 1,3 Milliarden Euro aus. Aus der österreichischen Bundesliga hat es Meister Salzburg in die Champions League geschafft, der LASK und der Wolfsberger AC sind erstmals in der Europa League dabei.

Die englische Premier League gibt unverändert am meisten Geld für Transfers aus. 1,23 Milliarden Euro investierten die Clubs laut einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes FIFA vom Donnerstag im Sommer in neue Spieler. Erstmals übertrafen auch die Vereine der spanischen Primera Division die Milliardengrenze (1,06 Milliarden Euro).

Im Ranking der fünf europäischen Top-Ligen liegt die italienische Serie A (636 Mio.) bereits abgeschlagen noch vor der deutschen Bundesliga (525,2 Mio.) und der französischen Ligue 1 (519 Mio.). Frankreichs Liga ist die einzige, die einen Transferüberschuss erzielte. 795 Millionen Euro wurden eingenommen.

Europas Top-Ligen zeichnen demnach für 75,7 Prozent der weltweit für Transfers ausgegebenen Summen verantwortlich. Die FIFA bezieht ihre Daten aus dem International Transfer Matching System (ITMS), das über 8.000 Clubs erfasst hat.

Quelle: Apa/Dpa

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