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Europäische Ligen befürworten Einführung eines 3. Europacups

Die European Leagues unterstützen die Einführung eines dritten europäischen Fußball-Clubwettbewerbs. "Der Vorschlag der UEFA ist von einer großen Mehrheit befürwortet worden", sagte Claus Thomson, Vizepräsident der Vereinigung von 32 Ligen in 25 Ländern mit 900 Clubs und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees, nach der Mitgliederversammlung am Freitag in Frankfurt.

Die Europäische Fußball-Union will unterhalb der Champions League und Europa League eine Europa League 2 einführen. Für jede der drei Ligen ist ein Teilnehmerfeld von 32 Clubs vorgesehen. Dafür soll die Europa League von 48 auf 32 Teilnehmer reduziert werden. Der Start der neuen dritten europäischen Liga soll in der Saison 2021/22 erfolgen. Die Einführung eines weiteren Wettbewerbs wäre ein Entgegenkommen der UEFA an die kleineren der 55 nationalen Verbände.

Die Vereinigung der European Leagues hat zu dem im Detail noch nicht konzipierten neuen Modell des dritten europäischen Clubwettbewerbs weitere Vorschläge gemacht. So sollen die Wochenenden weiter den nationalen Meisterschaften vorbehalten bleiben. Die Spiele der drei Europacup-Bewerbe müssten wie bisher an den Wochentagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ausgetragen werden.

Die European Leagues fordern zudem eine gerechtere Verteilung der Gelder, von der bisher vor allem die 14 besten Clubs Europas profitiert hätten. "Wir brauchen eine bessere finanzielle Balance", sagte Jacco Swart, Vorstandsmitglied der European Leagues. So haben laut Angaben der Vereinigung jene 14 Topclubs aus UEFA-Wettbewerben in den vergangenen 26 Jahren allein sieben der ausgeschütteten 15 Milliarden Euro (48 Prozent) eingenommen.

Quelle: Apa/Dpa

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