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Favoriten setzten sich in EL-Viertelfinal-Heimspielen durch

In den Viertelfinal-Hinspielen der Fußball-Europa-League sind die Überraschungen ausgeblieben. Neben dem 4:2-Heimsieg von Lazio Rom gegen Salzburg gewannen auch Arsenal, Atletico Madrid und RB Leipzig am Donnerstag jeweils ihre Heimspiele. Damit verschafften sich alle vier favorisierten Clubs eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Semifinale.

Arsenal machte mit ZSKA kurzen Prozess SN/APA (AFP)/BEN STANSALL
Arsenal machte mit ZSKA kurzen Prozess

Auf die von Ralph Hasenhüttl gecoachten Leipziger wartet nach dem knappen 1:0 gegen Olympique Marseille allerdings noch ein harter Kampf. "Wir sind gut durch dieses erste Spiel gekommen. Das ist aber nur die erste Hälfte des Glücks. Es wird ein richtig heißer Tanz in Marseille", betonte Hasenhüttl mit Blick auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag im Stade Velodrome. Für den einzigen Treffer des Spiels sorgte abermals Timo Werner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Für den deutschen Nationalspieler war es das vierte Tor im fünften Europa-League-Spiel.

Mut geben dürfte RB auch die Tatsache, dass man in der elften internationalen Partie endlich zu Null spielen konnte. Im Rückspiel muss Marseille nun selbst mindestens ein Tor schießen, um wenigstens in die Verlängerung zu kommen. Dort muss Hasenhüttl allerdings auf Konrad Laimer verzichten. Der Ex-Salzburger zog sich gegen Marseille einen Muskelriss im linken Oberschenkel zu und muss nun vier bis sechs Wochen pausieren.

Für klare Verhältnisse sorgte Arsenal mit einem 4:1-Sieg gegen ZSKA Moskau. Die "Gunners" lieferten eine starke erste Halbzeit und stießen mit jeweils zwei Treffern von Aaron Ramsey und Alexandre Lacazette die Türe zum Semifinale weit auf. Daran wird wohl auch das Auswärtstor durch Alexander Golowin nichts ändern. "Wir wissen, dass es in Russland schwierig wird, aber wir haben uns eine gute Ausgangslage verschafft", sagte Ramsey, der sein zweites Tor sehenswert mit der Ferse erzielte.

Ebenfalls keine Blöße gab sich Atletico Madrid beim 2:0 gegen Sporting Lissabon. Den Grundstein legte der Europa-League-Sieger von 2012 bereits nach 23 Sekunden durch den Spanier Koke, der mit dem Führungstreffer für das schnellste Tor der laufenden EL-Saison sorgte. Das Tor zum 2:0-Endstand schoss der französische Superstar Antoine Griezmann in der 40. Minute.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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