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Frankfurt ohne Hütter, aber mit Optimismus gegen Inter

Nach dem 0:0 im Heim-Hinspiel peilen Trainer Adi Hütter und Innenverteidiger Martin Hinteregger mit Eintracht Frankfurt am Donnerstag (21.00 Uhr/live RTL und DAZN) bei Inter Mailand den Aufstieg ins Viertelfinale der Fußball-Europa-League an. "Wir wollen die Sensation schaffen", sagte Hütter, der nach einem Tritt gegen eine Wasserflasche für das Rückspiel allerdings gesperrt ist.

Adi Hütter: "Wir wollen die Sensation schaffen" SN/APA (dpa)/Arne Dedert
Adi Hütter: "Wir wollen die Sensation schaffen"

Hütter hatte sich für seinen Kontrollverlust zwar entschuldigt, muss aber für das Spiel im San Siro die Konsequenzen tragen. "Selbst schuld, es tut weh", konstatierte er. Hütters Assistent und Vertrauter Christian Peintinger soll die Chefrolle an der Seitenlinie übernehmen. Hütter sieht die Chancen zwar ordentlich, sein Team gegen Rapids Sechzehntelfinalbezwinger aber leicht in der Außenseiter-Rolle. "Inter ist unter Zugzwang und muss gewinnen, ist aber favorisiert", meinte der Vorarlberger.

Deutschlands in diesem Jahr noch ungeschlagener Cupsieger ist auf historischer Mission, will erstmals seit 1995 das Viertelfinale in einem europäischen Wettbewerb erreichen. Gut 13.500 Fans werden die Eintracht in Mailand anfeuern, fehlen wird allerdings Stürmerstar Ante Rebic. Der 25-jährige Kroate fehlte wegen eines verdrehten Knies bereits im Hinspiel. Torhüter Kevin Trapp gab sich vorsichtig optimistisch: "Es wird ein interessantes Spiel, Mailand muss kommen. Wir müssen auch ein Tor schießen, um weiterzukommen. Unsere Situation ist ganz ordentlich, weil wir nur nicht verlieren dürfen."

Neben Hinteregger, sind am Donnerstag zwei weitere österreichische Legionäre im Einsatz. Maximilian Wöber muss mit dem FC Sevilla bei Slavia Prag antreten, die Tschechen haben nach dem 2:2 in der Vorwoche die etwas besseren Karten. Emir Dilaver und Dinamo Zagreb verteidigen bei Benfica Lissabon einen 1:0-Vorsprung aus dem Heimspiel.

Quelle: Apa/Dpa

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