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Fußball: Champions-League-Flitzerin erntet Internet-Ruhm

Eine Flitzerin im knappen Einteiler hat mit ihrer Aktion beim Champions-League-Finale kurzen Internet-Ruhm geerntet. Das US-amerikanische Model Kinsey Wolanski hatte bei ihrem Sprint über den Rasen beim Endspiel in Madrid für eine Internet-Plattform ihres Lebensgefährten geworben und war für wenige Sekunden bei der Live-Übertragung auf Millionen Fernsehschirmen zu sehen.

In der Nacht stellte Wolanski ein Foto auf ihre Instagram-Seite, das sie im Klammergriff eines Ordners zeigt, beobachtet von Tottenhams Harry Winks. Dazu schreibt sie scherzhaft: "Habe ich die Nummer 8 ein wenig zu sehr abgelenkt?" Tottenham verlor das Finale gegen Liverpool mit 0:2.

"Das Leben ist zum Leben da, und um verrückte Dinge zu tun, an die du dich für immer erinnerst", schrieb sie unter einen anderen Instagram-Beitrag. Die Zahl ihrer Follower in dem sozialen Netzwerk stieg in den Stunden nach der Aktion steil an. Marketing-Experten wollen einen Werbewert für die beworbene Internetseite in Höhe von mehreren Millionen Euro errechnet haben.

Der in Russland geborene Betreiber der Seite twitterte: "Ich kann es nicht erwarten, Dich zu heiraten." Er selbst ist unter dem Kürzel VitalyzdTv eine bekannte YouTube-Persönlichkeit und hat ebenfalls als Flitzer Erfahrung: 2014 rannte er in der zweiten Hälfte des Fußball-WM-Finales Deutschland gegen Argentinien in Rio de Janeiro über das Feld und bedrängte DFB-Verteidiger Benedikt Höwedes.

Quelle: Apa/Dpa

Aufgerufen am 22.09.2020 um 07:16 auf https://www.sn.at/sport/fussball/international/fussball-champions-league-flitzerin-erntet-internet-ruhm-71161087

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