International

Fußball? Onisiwo: "Zurzeit nur mit meinem Sohn"

Mainz-Legionär Karim Onisiwo nützt die Bundesliga-Pause, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

Mainz-Legionär Karim Onisiwo (r.) verzichtet auf Teile seine Gehalts.  SN/GEPA pictures
Mainz-Legionär Karim Onisiwo (r.) verzichtet auf Teile seine Gehalts.

Vor allem die kleinen Fußballvereine in Europa kämpfen aufgrund der Coronakrise um das Überleben. Mit einem teilweisen Verzicht auf ihre Gehälter wollen viele Kicker ihren Vereinen die Existenz sichern. Auch die Profis des deutschen Bundesligisten Mainz zeigen sich in der schweren Zeit solidarisch mit ihrem Club. "Alle Spieler wurden vom Sportvorstand Rouven Schröder telefonisch kontaktiert und gefragt, ob sie einer Gehaltskürzung zustimmen würden. Für mich war sofort klar, dass ich auf Geld verzichten werde", erklärt Mainz-Legionär Karim Onisiwo im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten".

Onisiwo, der vor seinem Durchbruch unter anderem für die Salzburger Clubs Neumarkt, Straßwalchen und Austria Salzburg spielte, weilt auch während der Bundesliga-Pause in Mainz. Statt Trainings mit seinen Kollegen steht für den 28-Jährigen jeden Tag ein Heimprogramm an. Obwohl er die Spiele und das Training vermisst, hat die Pause für den Offensivspieler auch etwas Positives: "Ich verbringe viel mehr Zeit mit meiner Familie." Und auch ein bisschen Fußball wird im Hause Onisiwo jeden Tag gespielt: "Zurzeit nur mit meinem dreijährigen Sohn in einem kleinen Hof."

Aufgerufen am 06.04.2020 um 09:17 auf https://www.sn.at/sport/fussball/international/fussball-onisiwo-zurzeit-nur-mit-meinem-sohn-85342771

Kommentare

Schlagzeilen