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UEFA denkt an Start des Videobeweises in Champions League

Der Videobeweis (VAR) in der Champions League könnte noch in der laufenden Saison zum Einsatz kommen. Laut eines Berichts der englischen Zeitung "Times" befasst sich das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Anfang Dezember mit dem Thema. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte am Dienstag durchklingen lassen, dass der Verband eine rasche Einführung ins Auge fasst.

Der Videoassistent im Einsatz – hier bei einem Test vor der WM-Endrunde am 9. Juni 2018 in Moskau. SN/AFP/MLADEN ANTONOV
Der Videoassistent im Einsatz – hier bei einem Test vor der WM-Endrunde am 9. Juni 2018 in Moskau.

Die UEFA werde einen kommende Woche erscheinenden Schiedsrichterbericht abwarten, danach könnte das Exekutivkomitee der Sache nachgehen, sagte der Slowene in Brüssel. "Wir werden sehen, ob wir ihn (VAR, Anm.) einführen können. Spätestens in der kommenden Saison", erklärte Ceferin. Läuft beim Meeting in Dublin am 2. und 3. Dezember alles für den Videobeweis, könnte das technische Hilfsmittel laut Medienberichten schon in den Achtelfinalspielen im Frühjahr zum Einsatz kommen.

Ursprünglich sollte der Videobeweis mit Beginn der Saison 2019/2020 in der Champions League starten. In großen europäischen Ligen wie jenen in Italien, Spanien und Deutschland kommt er zur Anwendung. Auch bei der WM in Russland im vergangenen Sommer wurde der VAR eingesetzt.

Quelle: Apa/Ag./Dpa

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