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Hütter gegen Hoffmann: Das Wallersee-Derby in der deutschen Bundesliga

Auf den Trip in den Osten Berlins freut sich Adi Hütter ganz besonders. Im deutschen Bundesliga-Duell mit Aufsteiger FC Union trifft der Trainer von Eintracht Frankfurt am Freitagabend an der Alten Försterei auf gute alte Bekannte.

"Urs Fischer kenne ich gut aus der Schweiz. Er ist ein super Typ", sagte der Wahl-Salzburger über seinen Trainerkollegen.

Noch besser versteht sich Hütter aber mit Fischers Co-Trainer Markus Hoffmann. Hütters Heimatdomizil ist Seekirchen, Hoffmann hat seine Homebase im benachbarten Henndorf. "Er wohnt gefühlt einen Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Wir sind befreundet. Deshalb freue ich mich auf das Spiel dort - und natürlich auch auf die besondere Atmosphäre", sagte Hütter. Hoffmann war bis 2011 Trainer von Regionalligist SV Seekirchen, ehe er als Co-Trainer des FC Basel eine internationale Karriere startete. Nach Stationen bei Spartak Moskau, noch einmal Basel und St. Gallen nahm der ehemalige Zweitliga-Stürmer im Sommer 2018 ein Angebot des deutschen Zweitligisten Union Berlin an. Auf dem Platz sind Hütter und Hoffmann einander einst noch als Kicker im gesetzten Alter bei den Red Bull Juniors bzw. Seekirchen in der Regionalliga begegnet.

An die Duelle mit Fischer, der von 2015 bis 2017 beim FC Basel in der Verantwortung stand, als Hütter bei Young Boys Bern arbeitete, kann sich der Eintracht-Coach noch gut erinnern.

"Wir sind acht Mal aufeinandergetroffen", berichtete er. "Deswegen weiß ich, wie er ungefähr spielt." Die Bilanz aus Hütters Sicht: Drei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen. "In Basel war es immer sehr schwierig, zuhause haben wir meistens eine gute Figur gemacht", berichtete der 49-Jährige.

Das erhofft er sich auch am Freitagabend (20.30 Uhr) mit der Eintracht. Nach zwei Niederlagen in Leipzig und Augsburg wollen die Hessen ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison landen und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Deshalb muss die Freundschaft mit Fischer für 90 Minuten ruhen. "Es freut mich, dass ihn wiedersehe, aber in erster Linie geht es um unsere beiden Mannschaften. Jeder möchte dieses Spiel gewinnen."

Wegen des guten privaten Verhältnisses zu Fischer und vor allem dessen Assistenten Hoffmann hatte Hütter bereits in der vergangenen Saison zwei, drei Zweitligaspiele der Berliner besucht. Die Erkenntnisse, die er dabei gewonnen hat, kommen ihm jetzt zugute. "Wir haben keinen Grund, Union zu unterschätzen. Sie können kämpferisch überzeugen und mit der tollen Atmosphäre im Rücken jedem Gegner das Leben schwer machen", warnte der Eintracht-Coach. Den deutschen Vizemeister Borussia Dortmund haben die Berliner 3:1 zu Hause geschlagen.

Programm der sechsten Runde der deutschen Fußball-Bundesliga:

Freitag, 20.30 Uhr: Union Berlin (Trimmel, Flecker) - Eintracht Frankfurt (Hinteregger, Trainer Hütter). Samstag, 15.30: FC Augsburg (Gregoritsch, Teigl), - Bayer Leverkusen (Özcan, Dragovic, Baumgartlinger), Hoffenheim (Grillitsch, Posch, Baumgartner, Zulj) - Borussia Mönchengladbach (Lainer), Mainz 05 (Onisiwo, Mwene) - VfL Wolfsburg (Schlager verletzt, Trainer Glasner), Paderborn - Bayern München (Alaba), RB Leipzig (Sabitzer, Ilsanker, Laimer gesperrt, Wolf Aufbautraining) - Schalke 04 (Burgstaller, Schöpf), 18.30: Borussia Dortmund - Werder Bremen (Friedl). Sonntag, 15.30: Fortuna Düsseldorf (Suttner und Stöger verletzt) - SC Freiburg (Lienhart), 18.00: 1. FC Köln (Schaub, Kainz) - Hertha BSC

Quelle: SN

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