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Inter baute Selbstvertrauen vor Fiorentina-Partie weiter auf

Die Formkurve von Inter Mailand zeigt weiter nach oben. Mit dem klaren 4:0-Heimsieg gegen Rapid im Rückspiel des Sechzehntelfinales der Fußball-Europa-League schossen sich die "Nerazzurri" für die schwierige Liga-Auswärtspartie am Sonntag bei Fiorentina warm. "Wir haben uns wieder gesteigert und machen weniger Fehler. Es geht in die richtige Richtung", war Trainer Luciano Spalletti zufrieden.

Nach dem 1:0 in Wien gelang der Aufstieg mit einem Gesamtscore von 5:0 sehr souverän. "Die Mannschaft hat eine gute Leistung gebracht, professionell agiert und die richtige Mentalität an den Tag gelegt", resümierte der 59-Jährige. Schon nach weniger als 20 Minuten war der Heimsieg dank Toren von Matias Vecino und Andrea Ranocchia quasi in der Tasche. "Der Spielverlauf war gut für uns, die zwei frühen Tore haben uns in die Karten gespielt", sagte Spalletti. Da auch Ivan Perisic und Matteo Politano noch trafen, gewann Inter zum dritten Mal in dieser Pflichtspiel-Saison mit vier oder mehr Toren Unterschied.

Rapid war aber nur eine Pflichtaufgabe für Inter, das nach dem knappen Out in der Champions League auf zweithöchster europäischer Ebene ganz vorne landen will. "Es ist unser Ziel den Titel zu gewinnen und dafür werden wir alles geben", sagte Abwehrspieler Milan Skriniar. In der Favoritenrolle sehen sich die Mailänder dabei nicht. "Es gibt vier oder fünf Teams, die auf dem Papier stärker sind als wir", meinte Spalletti.

Sein Team will nun in der Liga nachlegen, den Kurs auf die Champions-League-Qualifikation halten und Rang drei weiter absichern. In Florenz wartet dabei ein echter Prüfstein. Fiorentina ist acht Pflichtspiele unbesiegt und benötigt als elf Zähler hinter Inter liegender Achter im Kampf um die Europacup-Plätze Punkte. "Sie sind in großartiger Form", warnte Skriniar. Das soll Inter nach vier Pflichtspiel-Siegen in Folge aber nicht stoppen. "Es ist wichtig, dass wir jetzt viele Spiele gewonnen haben. So einen Lauf hatten wir eine Weile nicht. Wir hoffen, dass es so weitergeht", verlautete Skriniar.

Tabellenführer Juventus Turin (66 Punkte) ist nach dem Rückschlag im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atletico Madrid (0:2) ebenfalls am Sonntag beim Liga-18. Bologna zu Gast. Verfolger SSC Napoli (53) tritt beim Zwölften Parma an. Vier Punkte hinter Inter (46) liegt der Stadtrivale AC Milan (42), der bereits am (heutigen) Freitagabend auf Empoli traf. Die AS Roma (41) misst sich am Samstag auswärts mit Frosinone.

Quelle: APA

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