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Klopp zu Kabinen-Kamera: "Dann würde ich den Club verlassen"

Die emotionale Halbzeitrede von Red-Bull-Salzburg-Coach Jesse Marsch ist zum Internet-Hit geworden. Sein Gegenüber vom FC Liverpool will sich nicht in der Kabine filmen lassen.

Jürgen Klopp. SN/APA/AFP/LINDSEY PARNABY
Jürgen Klopp.

In der Pause des Champions-League-Gruppenspiels beim Titelverteidiger Liverpool hatte Marsch sein Team beim Stand von 1:3 mit einer lautstarken Ansprache wachgerüttelt. Zu wenig Einsatz, zu viel Respekt, das müsse sich ändern: "Das ist kein fucking Freundschaftsspiel!" rief der US-Amerikaner.

Die Salzburger spielten danach groß auf, stellten auf 3:3 und mussten sich am Ende mit 3:4 geschlagen geben. Der Club stellte danach das Video aus der Kabine online. Was hinter dieser Tür passiert, ist normalerweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Bullen, die seit einigen Monten von einem Kamerateam begleitet werden (Für die Videoserie "JEDER.MANN - Des is Soizburg"), gehen neue Wege in der Außendarstellung.

Bei der Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel gegen Leicester wurde Jürgen Klopp dazu befragt. Er vertrat eine klare Meinung: "Würde unser Club-TV so etwas von mir verlangen, würde ich den Club verlassen. Das ist die Wahrheit." Zur Bekräftigung erhob sich Klopp sofort nach seiner Antwort zum Schein von seinem Platz und erklärte danach verschmitzt: "Ich wollte es nur etwas dramatischer aussehen lassen."

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