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LASK feierte 4:1-Triumph gegen PSV Eindhoven

Eine starke Vorstellung zeigte Österreichs Fußball-Vizemeister LASK in der Europa League. Die Linzer sind nach einem verdienten 4:1 (0:1) über Eindhoven gut im Aufstiegsrennen. Der WAC unterlag gegen Basaksehir mit 0:3.

Dominik Frieser und Reinhold Ranftl jubeln.  SN/GEPA pictures
Dominik Frieser und Reinhold Ranftl jubeln.

Vor ausverkauftem Haus auf der Linzer Gugl kamen die Niederländer am Donnerstag durch einen fragwürdigen Handelfmeter von Schwaab (5.) zur glücklichen Führung. In der zweiten Halbzeit drehten die klar überlegenen Linzer mit den Salzburger ÖFB-Teamspielern Alexander Schlager und Thomas Goiginger aber auf, Reinhold Ranftl (56.), Dominik Frieser (60.) und Joao Klauss (78., 82.) erzielten die Tore zum 4:1-Sieg. Nach dem vierten Spieltag liegt die Truppe von Trainer Valerien Ismael auf Platz zwei hinter Sporting Lissabon (2:0-Sieger bei Rosenborg), punktgleich mit Eindhoven. Der LASK spielt noch bei Rosenborg (28. November) und daheim gegen Sporting (12. Dezember).

Die Partie hätte für die Linzer nicht schlechter beginnen können. James Holland blockte eine Dumfries-Hereingabe völlig unnötig mit der Hand knapp außerhalb des Strafraums ab, der rumänische Schiedsrichter Radu Petrescu zeigte trotzdem auf den Elfmeterpunkt. Video-Schiedsrichter gibt es in der Europa League in der Phase leider keinen. Schwaab nahm das Geschenk an, verwandelte trocken, für ÖFB-Teamgoalie Alexander Schlager war nichts zu halten.

Die Gastgeber zeigten sich vom frühen Rückstand aber unbeeindruckt. Die Partie entwickelte sich genau umgekehrt zu jener in den Niederlanden, wo noch PSV den Ton angegeben, aber das Tor nicht getroffen hatte. Diesmal fehlte den Linzern vorerst in mehreren Situation die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. PSV-Tormann Jeroen Zoet parierte einen Ranftl-Schuss (7.), ein weiterer von Thomas Goiginger (13.) ging am Gehäuse vorbei.

Noch gefährlicher wurde es im Finish der ersten Hälfte. Zuerst landete ein gut angetragener Michorl-Weitschuss (36.) auf dem Tornetz, dann konnte Erick Gutierrez in höchster Not den Ball bei einer Frieser-Chance (37.) mit dem Bauch knapp vor der Linie klären. PSV lauerte fast ausschließlich auf Konter, kam vor der Pause aber abgesehen vom Elfmeter zu keiner einzigen Einschussmöglichkeit.

Das änderte sich nach Wiederbeginn. Deutlich mehr vom Spiel hatten aber nach wie vor die Hausherren. Zoet konnte sich bei einem Trauner-Kopfball (50.) noch auszeichnen, machte dafür aber sechs Minuten später nicht die beste Figur. Über den starken Marvin Potzmann, Marko Raguz und glücklich von einem PSV-Fuß kam Ranftl im Strafraum zum Abschluss und bezwang den PSV-Schlussmann. Im Gegenzug vergab Dumfries (57.) die Chance zur neuerlichen Führung. Wieder zwei Minuten später konnte Rosario bei einem Potzmann-Schuss auf der Linie klären. Das 2:1 war aber nur aufgeschoben. Die Linzer schalteten perfekt um, Zoet konnte einen Goiginger-Schuss zwar noch parieren, war gegen den Volley-Abstauber von Frieser aber machtlos.

Auf der anderen Seite erlebte Schlager einen ziemlich ruhigen Abend, musste sich nur einmal im Duell mit Bruma (74.) richtig auszeichnen. Für den Schlusspunkt sorgte der Brasilianer Klauss. Die Hoffenheim-Leihgabe traf zuerst nach Ranftl-Flanke und dann auch noch nach Goiginger-Hereingabe jeweils per Kopf. Das Tor zum Sechzehntelfinale ist damit für die Linzer wieder offen. Für die auch in der Liga schwächelnden Niederländer war es der nächste Rückschlag.

WAC unterlag in Unterzahl

Für den Wolfsberger AC sind die Aussichten deutlich schlechter. Die Kärntner unterlagen gegen den türkischen Vizemeister Basaksehir mit 0:3 (0:0) und fiel auf Platz vier der Gruppe J zurück. Die Elf von Trainer Gerhard Struber war lange gleichwertig. Marcel Ritzmaier hatte mit einem Lattentreffer Pech (36.). Schlüsselszene war ein Elfmeter in der 73. Minute. Nemanja Rnic sah für das Elferfoul Gelb-Rot, Visca verwertete den Strafstoß. Crivelli sorgte per Doppelschlag (84., 87.) noch für ein klares Resultat. Im Parallelspiel feierte Mönchengladbach (mit Stefan Lainer) einen 2:1-Sieg gegen AS Roma.

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