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LASK verzichtet auf Einspruch nach Antwerpens Wechselfehler

Fußball-Bundesligist LASK verzichtet auf einen Einspruch gegen die Wertung des 1:0-Auswärtserfolges bei Royal Antwerpen in der Europa League am Donnerstagabend. Das gaben die Oberösterreicher am Freitagnachmittag bekannt. Die Möglichkeit wäre da gewesen, da der belgische Cupsieger vier statt der erlaubten drei Wechselphasen in Anspruch genommen hatte. Somit hätte man möglicherweise eine 0:3-Strafverifizierung der Partie erwirken können.

"Der Fair-Play-Gedanke steht für uns im Vordergrund. In dieser Gruppe könnte uns zwar ein 3:0 statt einem 1:0 einen entscheidenden Vorteil verschaffen, aber es widerstrebt uns, dass Royal Antwerpen auf diese Art ein Nachteil entstehen könnte. Fehler können passieren", sagte LASK-Vizepräsident Jürgen Werner. Zudem hätten sich die Belgier auf und abseits des Platzes extrem fair verhalten und alles getan, damit man sich trotz der schwierigen Corona-Situation wohlgefühlt habe. "Deshalb werden wir keinen Einspruch einlegen", so Werner.

Auf den TV-Bildern ist klar zu erkennen, dass in der 63. Minute bereits beide Spieler von Antwerpen an der Seitenlinie für einen Doppeltausch bereit gestanden waren, ehe offenbar Probleme mit der Anzeigetafel für eine Verzögerung sorgten. Deshalb pfiff der Schiedsrichter wieder an, und der zweite Wechsel wurde dann erst eine halbe Minute später als vorgesehen vollzogen, nachdem das Match erneut unterbrochen war. Da die Gastgeber danach zu zwei verschiedenen Zeitpunkten noch drei Spieler eintauschten, gab es am Ende vier Wechsel-Unterbrechungen von belgischer Seite.

Die Linzer hoffen darauf, dass auch die UEFA die Causa nicht weiterverfolgt. Am 26. November kommt es in Linz zum zweiten Duell der beiden Teams.

Quelle: APA

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