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Leipzig nach Sieg bei Hoffenheim auf Champions-League-Kurs

RB Leipzig steuert mit Trainer Julian Nagelsmann auf eine weitere Champions-League-Teilnahme zu. Nach dem 2:0 am Freitag bei 1899 Hoffenheim dürfen sich die Sachsen vorerst zufrieden zurücklehnen und die Konkurrenz in der deutschen Fußball-Bundesliga beobachten. "Wir haben es diese Woche selber in der Hand, es klar zu machen, das ist schon mal gut", sagte Nagelsmann.

"Wir haben es diese Woche selber in der Hand", so Nagelsmann SN/AP (AFP/POOL)/UWE ANSPACH
"Wir haben es diese Woche selber in der Hand", so Nagelsmann

"Zwei Siege von uns und wir sind dabei", so Nagelsmann nach dem Erfolg an seiner alten Wirkungsstätte. Mit dem dritten Auswärtssieg in Serie bauten die Leipziger mit Marcel Sabitzer und Konrad Laimer den Vorsprung auf die Verfolger Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen vorerst auf sechs Punkte aus. In der kommenden Woche stehen die beiden Heimspiele gegen Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund an, ehe es zum Saisonfinale gegen den FC Augsburg geht.

"So kurz vor Saisonende musst du nicht mehr extrem glänzen, sondern deine Punkte einfahren", sagte Mittelfeldspieler Kevin Kampl. "Das Ziel ist, die Champions League zu erreichen. Es war heute die Möglichkeit für uns, vorzulegen - und das haben wir gemacht." Zudem ist RB noch in der laufenden Spielzeit in der Königsklasse vertreten.

Gegen starke Hoffenheimer (mit Florian Grillitsch, Stefan Posch und Christoph Baumgartner) reichten RB die beiden Treffer von Dani Olmo (9., 11.) in einer furiosen Anfangsphase. "Ich habe die Mannschaft ausgebildet, insofern wäre es schlimm, wenn sie gar nichts können", scherzte Nagelsmann über den Gegner. "Wir hatten die letzten Wochen den Spielverlauf nicht immer auf unserer Seite, heute schon. Am Ende war es ein wildes Spiel, es ging hin und her, aber am Ende haben wir das Spiel hochverdient gewonnen."

Mit einem freundlichen Klaps verabschiedete sich der 32-Jährige von Alexander Rosen, der ihn einst zum jüngsten Trainer der Bundesliga-Geschichte machte. Hoffenheims Sportchef koordinierte zwar das sechsköpfige Betreuerteam nach der Trennung von Chefcoach Alfred Schreuder am Dienstag und sprach nach dem Abpfiff in die Mikrofone, saß aber während der Partie auf der Tribüne. Co-Trainer Matthias Kaltenbach dirigierte die Kraichgauer am Spielfeldrand.

Quelle: Apa/Dpa

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