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Liverpools Karius erlitt Gehirnerschütterung im CL-Finale

Torhüter Loris Karius vom FC Liverpool hat sich im Champions-League-Finale gegen Real Madrid (1:3) eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das gab das Massachusetts General Hospital in Boston am Montag bekannt. Die Folgen davon seien "wahrscheinlich" unmittelbar eingetreten. Karius hatte in dem Endspiel durch zwei katastrophale Patzer zwei Tore der Spanier ermöglicht.

Karius erlebte ein wahres Albtraum-Finale SN/APA (AFP)/SERGEI SUPINSKY
Karius erlebte ein wahres Albtraum-Finale

Der deutsche Goalie hatte sich nach Informationen des US-Fernsehsenders "ESPN" in den Tagen nach dem verlorenen Finale einem Gehirnscan unterzogen. Die medizinische Abteilung des FC Liverpool hatte den in den USA urlaubenden Keeper in der vergangenen Woche mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zu einem Spezialisten in Boston geschickt. Es sei "möglich", schrieb der behandelnde Arzt Ross Zafonte, dass die Verletzung "die Leistung beeinträchtigt habe". Was genau die Gehirnerschütterung ausgelöst hatte, wurde nicht genannt.

Karius hatte im Endspiel gegen Madrid den Ellenbogen von Real-Profi Sergio Ramos gegen den Kopf bekommen, offenbar unbemerkt vom Schiedsrichter. Anschließend hatte der 24-Jährige mit zwei schweren Patzern großen Anteil daran, dass Liverpool das Spiel mit 1:3 verlor. Zafonte meinte in der Mitteilung, dass Karius eine visuell-räumliche Störung erlitten habe. Dadurch wäre seine Fähigkeit, Dinge wahrzunehmen, beeinträchtigt gewesen. Der Liverpool-Torhüter befinde sich nun auf dem Weg der Besserung, schrieb der Mediziner weiter. Er werde sich gänzlich erholen.

Quelle: Apa/Dpa

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