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Maierhofers Team gab 4:0-Vorsprung noch aus der Hand

Der ehemalige Red-Bull-Salzburg-Torjäger Stefan Maierhofer hat mit dem FC Aarau den Aufstieg in die höchste Schweizer Liga verpasst - trotz eines 4:0-Sieges im Auswärts-Hinspiel bei Xamax Neuchatel.

Stefan Maierhofer.  SN/gepa
Stefan Maierhofer.

Er hat einst mit den Bullen die Schlappe gegen Düdelingen miterlebt, aber was am Sonntag passierte, war wohl noch schlimmer für Stefan Maierhofer. Der frühere ÖFB-Teamstürmer hat mit dem FC Aarau den Aufstieg in die Schweizer Fußball-Super-League verpasst, obwohl aus dem Relegations-Hinspiel bei Neuchatel Xamax ein 4:0-Sieg als Polster bereitstand. Der Zweite der zweithöchsten Spielklasse verlor das Rückspiel am Sonntag zu Hause mit 0:4 und musste sich letztlich im Elfmeterschießen mit 4:5 geschlagen geben.

Maierhofer wurde bei Aarau beim Stand von 0:4 in der 84. Minute ausgewechselt. Im Hinspiel hatte der 36-jährige Niederösterreicher das Tor zum 1:0 erzielt. In der gesamten Saison kam Maierhofer auf zwölf Pflichtspieltore. Aarau hatte nach einem schwachen Start mit nur vier Punkten aus den ersten zehn Spielen eine starke Aufholjagd hingelegt.

Für Stefan Maierhofer war Aarau die 16. Station seiner Karriere. Der spätberufene Profifußballer spielte sich erst mit 23 Jahren über die Amateure des FC Bayern München ins Rampenlicht, wurde mit Rapid Wien 2008 Meister und bestritt 19 Länderspiele für Österreich. Nach Engagements in England und Deutschland war er von 2011 bis 2013 bei Red Bull Salzburg tätig. 2017/18 kehrte der "Major" bei Mattersburg in die österreichische Bundesliga zurück.

Quelle: SN

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