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Rapid nach 4:0 gegen Slovan in Europa League weiter

Rapid Wien darf weiter vom Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League träumen. Die Wiener setzten sich gegen Slovan Bratislava mit 4:0 (1:0) durch und stehen im Play-off, wo am 23. und 30. August Steaua Bukarest wartet. Das erste Spiel steigt dabei in Wien. Gegen Slovan setzte sich Rapid dank Toren von Christoph Knasmüllner (3., 79., 94.) und Thomas Murg (84.) letztlich klar durch.

Rapid steht als einzige Österreichische Mannschaft im EL-Play-Off SN/APA/HANS PUNZ
Rapid steht als einzige Österreichische Mannschaft im EL-Play-Off

Das Ergebnis scheint aber klarer, als es der Spielverlauf war, denn auch Slovan hatte bis zum späten 2:0 gute Chancen. Dennoch zeigten die Grün-Weißen eine klare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen. Rapid-Trainer Goran Djuricin schickte die gleiche Formation auf das Feld wie beim Hinspiel vergangene Woche. Gegenüber dem enttäuschenden 0:0 gegen den WAC in der Meisterschaft kehrten Boli Bolingoli, Mario Sonnleitner, Dejan Ljubicic und Murg in die Startelf zurück.

Der Einsatz von Bolingoli machte sich schnell bezahlt. In der dritten Minute eroberte der Belgier im Mittelfeld den Ball, und Christoph Knasmüllner verwertete seine scharfe Hereingabe zur frühen Rapid-Führung. In der Folge machte Slovan den Wienern mit frühem Attackieren das Leben beim Spielaufbau schwer. Der slowakische Vizemeister kam selbst aber ebenfalls kaum zu Chancen. Erst nach einer halben Stunde ergaben sich Chancen auf beiden Seiten.

Zunächst scheiterte Veton Berisha mit einem Volleyschuss nach Flanke von Murg (30.). In der 37. Minute ging ein Kopfball von Mateo Barac nach einer Ecke nur knapp vorbei. Im Gegenzug waren sich Barac und Potzmann in der Defensive uneinig, Moha Rharsalla konnte den Fehler nicht ausnutzen und verstolperte. Noch vor der Pause vergab Andrej Sporar per Kopf nach einem Freistoß (43.), Rapid-Tormann Richard Strebinger zeichnete sich dabei aus.

Kurz darauf gab es im Rapid-Strafraum Elfmeteralarm. Barac schoss sich den Ball in einer sehr strittigen Situation unbedrängt und unabsichtlich selbst an die Hand, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen. Insgesamt präsentierte sich Rapid aber wie ausgewechselt im Vergleich zu den vergangenen Spielen und zeigte die von den sportlich Verantwortlichen erhoffte Reaktion. Rapid hatte mehr Ballbesitz war spritzig und aggressiv und erspielte sich deutlich mehr Chancen als die Gäste.

Nach der Pause war zunächst aber wieder Slovan am Drücker. In der 48. Minute parierte Strebinger einen weiteren Schuss von Moha. Rapid war aber auch nach der Pause spielstark und kam zu guten Chancen. So auch in der 62. Minute als Slovan-Tormann Dominik Greif einen Schuss von Knasmüllner an die Latte lenkte und danach gegen Deni Alar rettete. Vier Minuten später verhinderte Greif nach einer Ecke einen Kopfballtreffer von Rapid-Kapitän Stefan Schwab.

Aber auch Slovan kam weiterhin zu Chancen, die beste Ausgleichschance hatten Vukan Savicevic und Moha in der 68. Minute, zuerst rettete Strebinger, dann ging ein Moha-Schuss knapp vorbei. Für die Entscheidung sorgte Knasmüllner, der in der 79. Minute einen Konter nach Vorarbeit von Andrei Ivan aus rund 15 Metern abschloss. Die Gäste reklamierten davor allerdings ein Foul von Ivan. Murg erhöhte in der 84. Minute nach Pass von Knasmüllner auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte wieder Knasmüllner in der 94. Minute.

Die befürchteten Ausschreitungen beim Hochrisikospiel blieben zumindest im Stadion aus. Bei der Anreise stoppten die Slovan-Fans einen Zug der U4 in der Nähe der Haltestelle Schönbrunn und sorgten für eine kurzfristige Unterbrechung der U-Bahnlinie und damit auch der Anreise vieler Rapid-Fans. Die slowakischen Fans mussten danach ihren Weg ins Stadion zu Fuß fortsetzen.

Quelle: APA

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