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Rapid schafft Umstieg in Conference League - 1:0 in Genk

Rapid spielt auch im kommenden Jahr im Fußball-Europacup. Die Hütteldorfer feierten am Donnerstag dank eines Treffers von Robert Ljubicic (29.) einen 1:0-Auswärtssieg gegen KRC Genk, beendeten damit die Europa-League-Gruppe H noch vor den Belgiern auf Rang drei und steigen nun ins Conference-League-Sechzehntelfinale um. Dort geht es im Februar 2022 weiter, der Gegner der Wiener wird am Montag ermittelt.

Rapid kämpfte sich in Belgien zum Sieg SN/APA/HERBERT NEUBAUER/HERBERT NEU
Rapid kämpfte sich in Belgien zum Sieg

Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer durfte im zweiten Match seiner Amtszeit zum ersten Mal jubeln. Der Erfolg in Belgien bedeutet, dass gleich drei österreichische Clubs international überwintern - neben Rapid sind dies Red Bull Salzburg (Champions-League-Achtelfinale) und der LASK (Conference-League-Achtelfinale). Zuletzt blieb in der Saison 1983/84 ein österreichisches Trio über den Jahreswechsel im Europacup, damals gelang dies Rapid, der Austria und Sturm Graz.

Den Grundstein für den Sieg legte Rapid in der ersten Hälfte. Die Gäste begannen stark, drängten Genk immer wieder in die Defensive und verzeichneten auch die ersten Chancen. Goalie Maarten Vandevoordt hatte bei Schüssen von Marco Grüll (16.) und Ercan Kara (18.) große Mühe. Die einzige gefährliche Aktion der Hausherren vor der Pause resultierte aus einem missglückten Abschlag von Schlussmann Paul Gartler, den darauffolgenden Schuss von Kristian Thorstvedt blockte Emanuel Aiwu ab (29.).

Nach dem darauffolgenden Konter lancierte Rapid einen Konter, Thorsten Schick spielte für Ljubicic auf und der Mittelfeldmann überraschte Vandevoordt mit einem satten Schuss ins kurze Eck. Rapid blieb weiter am Drücker, der wenig später angeschlagen ausgeschiedene Kara prüfte Vandevoordt in der 36. Minute. Karas Sturm-Kollege Taxiarchis Fountas hatte bereits vor Spielbeginn ebenfalls angeschlagen passen müssen.

Zur Pause vollzog Coach Bernd Storck bei seiner Premiere auf der Genk-Bank einen Dreifach-Wechsel. Es kam unter anderem der über zwei Meter große Stürmer Paul Onuachu, der gleich für ordentlich Betrieb im Rapid-Strafraum sorgte, so etwa in der 51. Minute, als Gartler bei einem Versuch des Nigerianers auf dem Posten war. Vier Minuten später verhinderte der Rapid-Keeper mit einer Fußabwehr gegen Thorstvedt den Ausgleich.

Der österreichische Vizemeister geriet immer mehr unter Druck, überstand viele Standard-Situationen ebenso wie einen knappen Fehlschuss von Luca Oyen (79.) oder ein riskantes Dribbling von Gartler gegen Theo Bongonda (80.). Auch die sechsminütige Nachspielzeit brachte Rapid mit viel Zittern, aber unbeschadet hinter sich.

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