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Real Madrid wies Gerüchte um Keeper Courtois zurück

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat Gerüchte über angebliche Angststörungen von Torwart Thibaut Courtois entschieden zurückgewiesen. Die Königlichen sahen sich am Freitag zur Veröffentlichung einer offiziellen Erklärung genötigt, nachdem zuvor die Zeitung "Okdiario" über die angeblich nach einer medizinischen Untersuchung diagnostizierten psychischen Probleme berichtet hatte.

Thibaut Courtois laut Real nicht psychisch erkrankt SN/APA (AFP)/PIERRE-PHILIPPE MARCOU
Thibaut Courtois laut Real nicht psychisch erkrankt

"Bei unserem Spieler wurden zu keiner Zeit Angstzustände festgestellt und daher sind diesbezügliche Meldungen absolut falsch", hieß es in der Vereinsmitteilung. Bei dem belgischen Nationalkeeper sei eine akute Gastroenteritis, eine Entzündung der Magen- und Darmschleimhäute, diagnostiziert worden. Deswegen sei Courtois am Dienstag beim 2:2 in der Champions League gegen den FC Brügge zur Pause ausgewechselt worden. Der 27-Jährige hatte bei beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen und war von den eigenen Fans ausgebuht worden. Laut Mitteilung wurde Courtois wegen Dehydrierung und Elektrolyt-Ungleichgewicht behandelt, er spreche gut auf die Behandlung an.

Nach dem enttäuschenden Remis, durch das Real um das Weiterkommen in der Königsklasse bangen muss, kam eine Keeper-Kontroverse auf. Courtois sei nach mehreren schwachen Leistungen, unter anderem beim 0:3 zum Auftakt der Champions League in Paris, "ganz unten" angelangt, hatte die Zeitung "AS" festgestellt. Zumal "Ersatzmann" Alphonse Areola gegen Brügge prächtig hielt. "AS" schrieb auf Seite eins zur Torwartdebatte: "ALARM".

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