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Red Bull Salzburg bereitet Corona Sorgen: "Diese Pausen sind kompliziert für uns"

Salzburg-Trainer Jesse Marsch zittert um seine Nationalspieler. Viele davon reisen mitten in der Coronapandemie mit ihren Teams um die Welt.

Salzburg-Trainer Jesse Marsch sieht die Länderspielreisen seiner Profis skeptisch. SN/GEPA pictures/ Jasmin Walter
Salzburg-Trainer Jesse Marsch sieht die Länderspielreisen seiner Profis skeptisch.

Mit Fußball-Länderspielen mitten in der Corona- Pandemie hat Red Bull Salzburg keine guten Erfahrungen gemacht. Nach den Partien Mitte November 2020 gab es eine böse Überraschung für den Meister. Malis Nationalspieler Sékou Koïta und Mohamed Camara hatten nach ihrer Reise zum Nationalteam positive Dopingproben abgegeben, wurden für drei Monate gesperrt. Ab 21. März steht in der Liga wieder eine Länderspielpause auf dem Programm. Da kommt bei den Bullen Unbehagen auf.

Für die bevorstehenden Partien hofft Salzburg-Trainer Jesse Marsch daher auf einen reibungslosen Ablauf. "Mit Corona sind Länderspielpausen immer sehr kompliziert für uns, aber die Jungs sind klar informiert", sagte Marsch. Zahlreiche Bullen-Profis werden wegen der Qualifikationsspiele mit ihren jeweiligen Nationalteams durch die ganze Welt reisen. Salzburg stellt regelmäßig Spieler für A-Auswahlen und Nachwuchsnationalteams ab. Darunter befinden sich auch viele Afrikaner. "Nationalteam-Erfahrung ist für Spieler immer wichtig, also gibt es von mir die totale Unterstützung für die Teamspieler. Aber alle, die reisen, müssen aufpassen", gab es auch warnende und zweifelnde Worte von Marsch. Denn mit dem Coronavirus infizierte Spieler, die in Quarantäne müssen, kann Salzburg in den nächsten entscheidenden Wochen im Titelkampf nicht brauchen. "Nach der Länderspielpause geht es um zwei Titel für uns, da brauchen wir alle Jungs gesund, bereit und stark", erklärte Marsch vor dem letzten Heimspiel im Grunddurchgang am Samstag gegen den Tabellenletzten Admira.

Nachdem Salzburg international nicht mehr vertreten ist, gehen die Bullen ausgeruht in die letzten beiden Runden vor der Länderspielpause. "Wir hatten zu Beginn der Woche zwei Tage Pause, was vor allem für die mentale Regeneration ganz wichtig war. Am Mittwoch haben wir sehr intensiv und sehr gut trainiert, die Konzentration am Platz war hoch. Und es waren auch Bernardo und Noah Okafor nach ihren Verletzungen wieder dabei, das ist ebenfalls positiv", erzählte Marsch.

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