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Red Bull Salzburg investiert im Kampf um drei Titel Millionen

Red Bull Salzburg geht bei der Verpflichtung von Noah Okafor bis an die finanzielle Schmerzgrenze. In den letzten beiden Testspielen vor Saisonbeginn stehen vor allem die Angreifer im Mittelpunkt.

Salzburgs Angreifer Patson Daka (r.) will sich am Samstag im letzten Testspiel vor Saisonbeginn mit Toren für einen Stammplatz empfehlen. SN/gepa
Salzburgs Angreifer Patson Daka (r.) will sich am Samstag im letzten Testspiel vor Saisonbeginn mit Toren für einen Stammplatz empfehlen.

Der Countdown läuft: Bereits in einer Woche beginnt für Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg die Saison 2020 mit dem Viertelfinalspiel im ÖFB-Cup beim Zweitligisten Amstetten. Und die Salzburger haben sich für das Frühjahr große Ziele gesetzt. Nicht nur national will die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch Titel gewinnen. Auch in der Europa League wollen die Bullen mehr als nur dabei sein. Dafür wurde mit der Verpflichtung von Basel-Stürmerjuwel Noah Okafor noch einmal kräftig investiert.

Auch wenn der LASK ganz nahe an Tabellenführer Salzburg dran ist, die Bullen gehen als Titelfavorit in die Saison. Das Double ist in jedem Jahr das Saisonziel der Bullen. Aber im Fußballjahr 2020 greifen die Salzburger sogar nach dem Triple. Die Topleistungen in der Champions League im vergangenen Herbst gegen den FC Liverpool und Napoli haben die Salzburger noch einmal gestärkt. Und so betonte auch Marsch, dass seine Truppe schon auch um den Titel in der Europa League mitspielen will.

Am Samstag testen die Bullen eine Woche vor Saisonbeginn im Trainingszentrum in Taxham gleich mit zwei Mannschaften. Um 11 Uhr beginnt die Partie gegen Blau-Weiß Linz, um 14 Uhr treten Andreas Ulmer und Co. gegen den polnischen Topclub Górnik Zabrze an. Im Mittelpunkt werden dabei die Stürmer stehen. Denn nach dem Abgang der Offensivkräfte Takumi Minamino und Erling Haaland muss Marsch erst einmal die richtige Mischung finden. Dazu bekommen die Angreifer Mergim Berisha, Patson Daka, Sékou Koïta, Karim Adeyemi und Hee-Chan Hwang auch noch Konkurrenz. Am Freitagabend wurde Noah Okafor offiziell als Neuerwerbung präsentiert. Für den 19-jährigen Schweizer, der einen Vertrag bis 2024 unterschrieb, haben die Salzburger die Rekordablöse für den Verein von elf Millionen Euro überwiesen. Damit gingen die Bullen an ihre finanzielle Schmerzgrenze. Für den bisherigen Rekordtransfer hatten die Bullen im vergangenen Sommer kolportierte zehn Millionen Euro für Maximilian Wöber an Sevilla überwiesen. Wenn die Salzburger bereit sind, diese Summe für Okafor zu bezahlen, dann muss der 19 Jahre alte Linksfuß die Salzburger Scouts bei ihren Beobachtungen mächtig beeindruckt haben. "Noah ist ein pfeilschneller, technisch starker Spieler und verkörpert insgesamt sehr vieles von dem, was wir für den Fußball bei Red Bull Salzburg brauchen", erklärte Sportdirektor Christoph Freund.

Ein Stürmer kommt, ein anderer verlässt den Serienmeister. Smail Prevljak unterschrieb beim belgischen Erstligisten KAS Eupen einen Leihvertrag bis Saisonende. Der 24-jährige Angreifer soll beim Tabellendreizehnten der obersten Liga in Belgien möglichst viel Spielpraxis sammeln.

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