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Rückschlag für Red Bull Salzburg: Nur Torjäger Šeško hatte Grund zum Jubeln

Im "Marathontest" gegen die Admira gab es einzig für Benjamin Šeško ein echtes Erfolgserlebnis.

Salzburg-Stürmer Benjamin Sesko traf auch gegen die Admira. SN/GEPA pictures
Salzburg-Stürmer Benjamin Sesko traf auch gegen die Admira.

Im dritten Probespiel für die Fußballsaison 2022 musste sich Meister Red Bull Salzburg erstmals geschlagen geben. Beim 1:2 gegen die Admira gab es nach 120 Minuten den ersten kleinen Rückschlag. Denn überzeugen konnte die Truppe von Trainer Matthias Jaissle nur in ganz wenigen Phasen.

So hatte eigentlich nur Torjäger Benjamin Šeško ein richtiges Erfolgserlebnis. Auch im dritten Test 2022 traf der Slowene in Folge und er hält nach seinen vier Treffern gegen Amstetten und seinem Tor gegen Ried bereits bei sechs Toren in der Vorbereitung. Besser empfehlen kann man sich nicht für einen Platz in der Startelf zu Saisonbeginn am 6. Februar im Cup gegen den LASK.

Bei heftigem Schneetreiben gingen beide Mannschaften keinem Zweikampf aus dem Weg und schenkten sich in den Duellen Mann gegen Mann nichts. So gesehen war die Partie eine gute Vorbereitung auf die kommenden schwierigen Aufgaben, die gleich zu Saisonbeginn auf die Bullen warten. Trainer Matthias Jaissle zeigte sich aber nicht ganz zufrieden: "Es war ein sehr intensives Testmatch, so wie es sich eben gehört. Man spielt auch so ein Spiel, um zu gewinnen. Dementsprechend war die Admira eingestellt und ein sehr starker Gegner. Wir müssen uns aber da an der eigenen Nase nehmen, es waren etliche Dinge dabei, die mir nicht gefallen haben. So hat zum Beispiel von Beginn an die Aggressivität gegen den Ball gefehlt, da wurden wir dann bestraft. Aber auch solche Tests sind wichtig, daraus müssen wir lernen", meinte der Deutsche. Aber die Bullen haben ja noch zwei Wochen Zeit, ehe es mit dem Viertelfinale im Cup am 6. Februar in der Red-Bull-Arena (16.30 Uhr) ernst wird. Maximilian Wöber ist auch überzeugt, dass sich die Bullen dann in bester Form präsentieren werden. "Das Pressing hat noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Aber daran arbeiten wir, und das ist auch bis zu einem gewissen Grad zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung normal", sagte der Abwehrchef der Salzburger, die den 18-jährigen Pongauer Stürmer Luka Reischl mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2026 an Red Bull Salzburg banden.
Köhn (91. Mantl); Kristensen (62. Atiabou/106. Kameri), Piątkowski (62. Solet), Wöber (62. Molnar), Ulmer (62. Guindo); Forson (62. Capaldo), Diambou (62. Tijani); Nene (62. Aaronson), Kjærgaard (62. Bernede); Adamu (62. Okafor), Adeyemi (62. Šeško)

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