Die künstlich erzeugte Spannung schadet Red Bull Salzburg, tut aber dem Fußball gut

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Standpunkt Alexander Bischof

Teil eins der Fußballsaison hat Red Bull Salzburg im Herbst 2020 mit der Qualifikation für die Champions League und dann mit dem Erreichen des Sechzehntelfinales der Europa League bestens absolviert. Im zweiten Teil mussten die Bullen mit dem internationalen Aus gegen Villarreal zwar einen richtigen Dämpfer hinnehmen, aber national ließ sich die Truppe von Trainer Jesse Marsch nicht überraschen. Salzburg zog souverän in das Cupfinale ein und schloss den Grunddurchgang der Bundesliga als Tabellenführer ab. Nach der Länderspielpause können die Bullen, obwohl die Rivalen leistungsmäßig näher als in den vergangenen Jahren herangerückt sind, mit breiter Brust Teil drei der Saison, wenn es um die beiden nationalen Titel geht, in Angriff nehmen. Nach der Punkteteilung wird im Titelkampf auch noch dazu eine künstliche Spannung erzeugt, die den Bullen zwar schadet, aber das Interesse am Verlauf der Liga in der Öffentlichkeit steigert. Und das ist gut für den Fußball.

Der Grunddurchgang und das letzte Spiel beim LASK zeigten, dass Salzburg nicht mehr permanent so glänzen kann wie in vielen Spielen der vergangenen Jahre. Man kann es aber auch so sehen, dass die Bullen so viel tun, um dann doch, wie zuletzt gegen den LASK, zu siegen. Auch das ist ein Zeichen von Qualität.

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