Red Bull Salzburg gestutzt: Die Pleite schadet Trainer Jesse Marsch aber nicht

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Standpunkt Alexander Bischof

Obwohl Red Bull Salzburg der erste Auftritt 2021 auf dem internationalen Parkett misslungen ist, wird diese Pleite Trainer Jesse Marsch auf seinem weiteren Weg kaum stoppen können. Der Chefcoach steht weiter hoch im Kurs, in die deutsche Bundesliga zu wechseln.

Viele deutsche Fußball-Experten und auch zahlreiche Medien sehen Marsch als den legitimen Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach. Marsch hat Salzburg mit attraktiven Spielen zwei Mal durch die Gruppenphase der Champions League geführt. Das bringt einen auch in den europäischen Topligen ins Gespräch.

Wie seinen Vorgängern Roger Schmidt, Adi Hütter und Marco Rose darf man es Marsch nicht verübeln, sollte er über Salzburg den nächsten Schritt anstreben. Wer sich von einem Trainer eine hundertprozentige Identifikation mit seinem Club erhofft, der ist ein unverbesserlicher Romantiker und kein Realist.

Jeder Vertrag ist nur ein Bekenntnis auf Zeit. Und es ist auch zweitrangig, ob Marsch in Salzburg eine Ausstiegsklausel besitzt oder nicht. Ein Trainer, der wechseln will, kommt aus jedem Vertrag heraus, auch ohne Ausstiegsklausel.

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