Red Bull Salzburg kann im Alles-oder-Nichts-Spiel siegen

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Standpunkt Alexander Bischof

Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg steht am Dienstag in der vierten Runde der Gruppenphase der Champions League vor dem ersten Endspiel. Wollen die Bullen im Kampf um den Aufstieg in das Achtelfinale der Königsklasse weiter gut im Rennen bleiben, dann ist in Neapel ein Sieg nötig. Und dieser ist der Truppe von Trainer Jesse Marsch auch zuzutrauen. Das hat nichts mit Zweckoptimismus oder Patriotismus zu tun, sondern basiert auf Fakten. Viele Topteams des europäischen Fußballs, sogar die ganz großen Teams mit Millionenstars, schwächeln. Das wurde in den vergangenen jeweiligen Liga-Runden deutlich. Es setzte bittere Pleiten für Paris Saint-Germain, den FC Barcelona oder Bayern München. Auch Real Madrid, Atlético Madrid und Salzburgs Gegner Napoli konnten keine Erfolgserlebnisse verbuchen. Und Titelverteidiger Liverpool, Manchester City und Juventus, ebenfalls Anwärter auf den Titel in der Champions League, kamen gegen Nachzügler nur zu glücklichen Siegen.

Diese Ergebnisse sollten sich die Salzburger als Beispiel nehmen. Die Topteams sind verwundbar. Und Salzburg ist mit Sicherheit in der Lage, ähnliche Leistungen zu zeigen wie Dijon, Levante, der FC Turin, Aston Villa, Southampton oder Betis Sevilla, die Liverpool und Co. ziemlich ärgerten.

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