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Stephan Reiter: "Die Sicherheit ist nicht zu gewährleisten"

Der Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg äußerte sich zur witterungsbedingten Verschiebung des Europa-League-Rückspiels gegen Eintracht Frankfurt.

Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter. SN/gepa
Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter.

Wie kam es zur Absage? Wir haben um 11 Uhr die erste Orkanwarnung von offizieller Stelle erhalten und sind sofort in Kontakt mit den Behörden getreten. Um 13.30 Uhr haben wir uns zu einem Krisenmeeting zusammengesetzt und nach starker Intervention der Behörde schließlich entschieden, dass eine reibungslose und sichere Abreise nicht möglich ist. Gegen 22 Uhr sind Böen bis zu 120, 130 km/h zu erwarten. Da ist die Sicherheit nicht zu gewährleisten.

Wie schwierig war es, einen neuen Spieltermin zu finden? Das war natürlich eine Fülle an Menschen, die sich hier besprochen haben. Schließlich haben wir uns auf Freitag, 18 Uhr, verständigt und können uns jetzt auf das Spiel freuen.

Wie viel Mitspracherecht hat man hier als Heimclub? Die Spielansetzung selbst macht die UEFA, aber natürlich erst nach Rücksprache mit beiden Vereinen. Erschwert wurde das deswegen, weil ja sowohl für Red Bull Salzburg als auch für Eintracht Frankfurt am Wochenende wieder Ligaspiele auf dem Programm stehen und kommende Woche für beide Clubs Cupspiele stattfinden. Dazu steht ja am Freitagmittag schon die Auslosung für das Achtelfinale der Europa League auf dem Programm.

Wie hart trifft Red Bull Salzburg die Verschiebung? Es ist ein Kraftakt für uns und alle Behörden. Aber die Kooperation läuft sehr gut. Wir erwarten auch am Freitag eine fantastische Kulisse und können nur an alle Fans appellieren: Durchhalten und Kommen, auch wenn Freitag, 18 Uhr, ein ungewöhnlicher Termin für ein Europa-League-Spiel ist. Dazu gilt es für uns, rund 1300 Mitarbeiter zu koordinieren und zu motivieren, dass sie einen Tag später noch einmal zu uns kommen.

Quelle: SN

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