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Sturm-Juwel von Red Bull Salzburg meldet sich zurück

Mit Benjamin Šeško ist wieder zu rechnen. Der Youngster der Bullen will im Test gegen Ried am Dienstag zeigen, dass er in die Startelf gehört.

Salzburg-Stürmer Benjamin Sesko drängt in die Startelf der Bullen. SN/gepa pictures/
Salzburg-Stürmer Benjamin Sesko drängt in die Startelf der Bullen.

Im Testspiel von Fußballmeister Red Bull Salzburg am vergangenen Freitag gegen Amstetten lief es für Benjamin Šeško bereits prächtig. Beim 6:0 traf der 18-Jährige vier Mal. Im Kampf um einen Platz in der Startelf zum Saisonauftakt am 6. Februar im Cup-Viertelfinale gegen den LASK sammelte der Slowene viele Pluspunkte. Am Dienstag im Probespiel gegen Ried (15) geht es für Šeško darum, sich bei Trainer Matthias Jaissle weiter aufzudrängen.

Nach einem starken Saisonstart 2021 verlor Salzburgs Sturm-Juwel gegen Ende der Herbstsaison seinen Platz in der Startelf der Bullen. Šeško hatte Ladehemmung. Bei 15 Einsätzen in der Bundesliga kam er auf drei Tore, zuletzt war er am 11. September 2021 erfolgreich - lang ist es her. In vielen Phasen wirkte der Youngster auch vor dem Tor zu zaghaft, traf oft die falschen Entscheidungen. Vier Treffer gegen Amstetten, für die er nur neun Minuten benötigte, beweisen, dass Šeško wieder auf dem richtigen Weg ist, um im Kampf um einen Platz im Angriff des Serienmeisters richtig mitzumischen. Dort, wo er gegen die Niederösterreicher aufgehört hat, will Šeško am Dienstag im Test gegen Ried anschließen.

Aber gegen die Oberösterreicher wird es sicher schwieriger werden zu treffen als gegen den Zweitligisten aus Amstetten. Aber vier Tore geben Šeško mit Sicherheit Auftrieb. "Jeder Sieg ist wichtig. Wir haben nun ein gutes Gefühl für die kommende harte Vorbereitungszeit. Ich freue mich über meine vier Tore heute. Aber wir haben offensiv als Team stark agiert, und ich bin dann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gestanden, um abzuschließen", meinte Šeško bescheiden. Aber genau das ist jene Qualität, die man von einem Angreifer verlangt.

Neben Šeško, der für einen Platz neben Torjäger Karim Adeyemi im Angriff der Salzburger infrage kommt, stehen in den nächsten Testspielen - nach der Partie gegen Ried proben die Bullen am Samstag noch gegen die Admira und am 29. Jänner gegen die WSG Tirol - vor allem Nicolás Capaldo und Antoine Bernede im Mittelpunkt. Nach der Knieverletzung Nicolas Seiwalds, der einige Wochen ausfallen wird, muss Trainer Jaissle sein Mittelfeld neu formieren. Wenn Mohamed Camara, der mit Mali auf dem besten Weg ist, die Gruppenphase beim Afrika-Cup zu überstehen, gesund aus Kamerun zurückkommt, sind er, Luka Sučić und Brenden Aaronson erste Wahl für die Mittelfeldraute. Um den durch Seiwalds Verletzung frei gewordenen Platz kämpfen Capaldo und Bernede. Und beide Bullenprofis zeigten mit ambitionierten Auftritten gegen Amstetten bereits, dass sie diesen Platz unbedingt erobern wollen.

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