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UEFA-Exekutive berät über Abschaffung der Auswärtstor-Regel

Die Auswärtstor-Regel im Europacup könnte schon bald Fußball-Geschichte sein. Bei ihrer Sitzung in Rom werden die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees am Mittwoch über die Abschaffung diskutieren.

Auswärtstor: Ben Nabouhane (Roter Stern Belgrad) erzielt am 29. August 2018 in Kleßheim gegen Red Bull Salzburg den Ausgleichstreffer zum 2:2. Nach dem 0:0 in Serbien bedeutete dieser Treffer für Roter Stern die Qualifikation zur Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League. Red Bull Salzburg blieb „nur“ die Europa League. SN/gepa pictures/ thomas bachun
Auswärtstor: Ben Nabouhane (Roter Stern Belgrad) erzielt am 29. August 2018 in Kleßheim gegen Red Bull Salzburg den Ausgleichstreffer zum 2:2. Nach dem 0:0 in Serbien bedeutete dieser Treffer für Roter Stern die Qualifikation zur Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League. Red Bull Salzburg blieb „nur“ die Europa League.

Mit einer Entscheidung wird aber noch nicht gerechnet. Die Tendenz ist allerdings eindeutig, die Regel nach einer Empfehlung der Fußball-Kommission des europäischen Kontinentalverbandes aufzuheben.

Derzeit kommt in der Champions League und in der Europa League jene Mannschaft eine Runde weiter, die bei Torgleichstand aus Hin- und Rückspiel mehr Auswärtstore erzielt hat. Im Fußballjargon entstand so die mathematisch nicht ganz korrekte Aussage, dass "Auswärtstore doppelt zählen".

Stattdessen könnte es künftig bei Torgleichstand zu einer Verlängerung kommen - so wie bereits jetzt bei exakt selben Hin- und Rückspielresultaten. Zuletzt hatten sich im September mehrere internationale Spitzentrainer wie Jose Mourinho oder Thomas Tuchel nach einem Treffen in der UEFA-Zentrale in Nyon für eine Abschaffung der Regel ausgesprochen.

Im vergangenen Sommer war Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg in der Qualifikation zur Teilnahme an der Gruppenphase an der Champions League an der Auswärtstorregel gescheitert. Im entscheidenden Play-off erreichten die Salzburger auswärts bei Roter Stern Belgrad ein 0:0, das Rückspiel am 29. August in Kleßheim endete ebenfalls unentschieden, jedoch 2:2. Diese beiden Tore ermöglichten dem serbischen Meister den Aufstieg. Red Bull Salzburg musste einmal mehr mit der Europa League vorlieb nehmen.

Quelle: Apa/Dpa

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