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Wegen hoher Intensität: FIFA schlug fünf Auswechslungen vor

Die FIFA will erwartet engen Zeitplänen nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Weltfußball mit einer Regeländerung entgegenwirken. Demnach will der Weltverband vorübergehend bis zu fünf statt drei Auswechslungen pro regulärer Partie erlauben. Über diesen Vorschlag müssen noch die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) entscheiden, eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich.

Verletzungsgefahren aufgrund engen Zeitplans sollen minimiert werden SN/APA (AFP)/FABRICE COFFRINI
Verletzungsgefahren aufgrund engen Zeitplans sollen minimiert werden

Organisatoren wie die nationalen Ligen könnten diese Regelung unter anderem für alle aktuellen Wettbewerbe und Wettbewerbe, die dieses Jahr beginnen und 2021 enden, übernehmen. Das teilte die FIFA am Montag auf Anfrage der dpa mit.

Für Länderspiele könnte dies bis zum 31. Dezember 2021 gelten. Damit könnten auch bei der auf 2021 verlegten Europameisterschaft mehr Auswechslungen erlaubt sein, wenn die Europäische Fußball-Union UEFA zustimmt. Sollte ein Spiel in die Verlängerung gehen, wäre weiterhin noch eine weitere Auswechslung erlaubt.

Österreichs Fußball-Bundesliga wurde von dem FIFA-Vorschlag überrascht. "Offiziell liegt uns dazu noch nichts vor", sagte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. "Hinsichtlich der Belastung der Spieler nach der Pause könnte das eine sinnvolle Möglichkeit sein." Diese könnte in der nächsten Sitzung am 7. Mai mit den Clubs besprochen werden.

Für die Auswechslungen könnte es laut einem Bericht der englischen Tageszeitung "Sun" insgesamt drei Fenster pro Mannschaft geben. Zunächst muss aber auch das IFAB, das über grundlegende Regeländerungen mitentscheidet, den Vorschlag mittragen. Bei acht Sitzen haben die vier britischen Verbände England, Schottland, Wales und Nordirland jeweils eine Stimme, die FIFA je vier.

In der Corona-Krise hatte das IFAB bisher beschlossen, dass Wettbewerbe noch mit den Regeln der Saison 2019/20 zu Ende geführt werden können. Normalerweise wären Regeländerungen zum 1. Juni 2020 in Kraft getreten.

Quelle: Apa/Dpa

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