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Wetter, Terror, Popkonzerte: Spielabsagen im Fußball

Die Verschiebung des Europa-League-Spiels zwischen Red Bull Salzburg und Eintracht Frankfurt ist nicht die erste einer wichtigen Begegnung in der jüngeren Fußballgeschichte. Die Gründe waren mitunter kurios.

Absage.  SN/gepa
Absage.

2020: Brennender Müll.

Erst vor kurzem konnte in Spaniens erster Liga Eibar nicht gegen Real Sociedad antreten, weil eine nahegelegene Mülldeponie gebrannt hatte. Die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung machte ein Spiel unmöglich.

2015: Eis.

Der SV Grödig ließ sich im strengen Winter 2015 zu lange Zeit mit der Schneeräumung im Stadion. Vor dem Frühjahrsauftakt gegen Sturm Graz war die Schneedecke so festgefroren, dass der Platz nicht mehr bespielbar war. Die Grödiger konnten in die Red Bull Arena ausweichen und bauten in der Folge eine Rasenheizung ein.


2008: Popkonzert.
Auch Eintracht Frankfurt war schon einmal betroffen. 2008 war der Rasen im Stadion nach einem Konzert von Popstar Madonna so in Mitleidenschaft gezogen, dass kurz danach kein Spiel mehr möglich war.

2008: "Emma" wirbelt über Salzburg.

Im selben Jahr verhinderte Sturm "Emma" ein Match zwischen Red Bull Salzburg und Wacker Innsbruck. Das Stadion war zu jener Zeit wegen des Ausbaus für die EURO eine Baustelle und die Sicherheit der Fans und Spieler nicht gewährleistet. Fünf Tage später gewann Salzburg die Nachholpartie.

2004: Schneefall.
Das UEFA-Cup-Spiel zwischen Austria Wien und Athletic Bilbao wurde nur 45 Minuten vor Spielbeginnn wegen Unbespielbarkeit einer Rasenhälfte nach Schneefällen abgesagt. Die Partie fand eine Woche später statt, als Folge wurde im Wiener Happel-Stadion eine Rasenheizung eingebaut.


2001: Terrorangst.
Nach dem Abschuss eines israelischen Passagierflugzeugs wurde das WM-Qualifikationsspiels Österreichs in Israel verschoben. Kurz nach dem Anschlägen von 9. September 2001 herrschte Angst vor weiteren Terroranschlägen, daher wurde das Spiel um drei Wochen verschoben. Neun österreichischer Spieler entschieden, nicht mitzureisen, daher musste Teamchef Otto Baric mit zahlreichen Ersatzspielern antreten. Das ÖFB-Team kam zu einem 1:1, der heutige israelische Teamchef Andi Herzog traf in der Schlussminute zum wichtigen Ausgleichstor.


1995: Regen bringt TV-Premiere.

Wegen Regens mussten Austria Salzburg und Austria Wien den Bundesligaschlager im April 1995 um einen Tag verschieben. Die Clubs und der ORF nützten die Gelegenheit und vereinbarten kurzfristig eine Live-Übertragung - der Beginn eines neuen TV-Zeitalters.

Quelle: SN

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