Fußball

John Terry wehrte sich gegen Rassismus-Vorwurf

Der englische Fußball-Teamspieler John Terry hat am Dienstag die gegen ihn erhobenen Rassismus-Vorwürfe vor Gericht erneut zurückgewiesen.

John Terry wehrte sich gegen Rassismus-Vorwurf SN/apa (epa)
Terry lässt sich nicht Rassist schimpfen.

Bei einem ähnlichen Vorfall würde er heute sofort zum Schiedsrichter gehen, sagte der 31-jährige Verteidiger vom Champions-League-Sieger Chelsea am zweiten Verhandlungstag in London. Sein Anwalt George Carter-Stephenson beantragte, das Verfahren einzustellen.

Es sei im Nachhinein nicht mehr sicher festzustellen, was am fraglichen Tag gesagt wurde, und Terrys Gegenspieler Anton Ferdinand sei kein verlässlicher Zeuge. Terry muss sich seit Montag für einen Streit mit Ferdinand bei einem Spiel im Oktober 2011 verantworten. Er soll den dunkelhäutigen Ferdinand mit einem rassistischen Kommentar beleidigt haben. In dem Prozess, der bis Freitag dauern könnte, droht Terry eine maximale Geldstrafe von 2.500 Pfund (3.156 Euro).

Vor Gericht wurde ein Interview vorgespielt, das Terry kurz nach dem Vorfall dem englischen Fußballverband (FA) gegeben hatte. Darin sagte er unter anderem: "Man hat mich in meiner Fußballkarriere und außerhalb des Spielfelds vieles genannt, aber ich lasse mich nicht Rassist nennen. Ich werde nicht zulassen, dass Anton oder irgendjemand sonst so was von mir denkt. Das entspricht einfach nicht meinem Charakter."

Quelle: Apa/Dpa

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