Fußball

Kärnten-Power für den SAK

Der SAK blieb im Herbst weit hinter den Erwartungen. In der Winterpause werden die Nonntaler aufrüsten. Mit dem Kärntner Offensivmann Kevin Winkler ist bereits ein neuer Spieler hinzugestoßen.

 SN/sw/privat

"Natürlich sind wir mit der Herbstsaison alles andere als zufrieden. Mit dem 5:3-Heimsieg über Bergheim ist uns wenigstens ein versöhnlicher Abschluss gelungen und wir können nun etwas positiver in die Vorbereitung fürs Frühjahr gehen", resümiert der SAK-Stürmer und sportliche Leiter in Personalunion, Walter Larionows. Trainer Robert Gierzinger steht trotz der schwachen Ergebnisse nicht zur Debatte. "Es ist seine erste Station als Cheftrainer. Er hat sich gut entwickelt. Es macht eben einen Unterschied, ob man Jugendliche oder eine Kampfmannschaft trainiert", so Larionows.

Der Absteiger aus der Westliga liegt in der Salzburger Liga nach 17 Partien mit ebenso vielen Punkten nur auf dem 14. Rang. Lediglich die Union Hallein (16 Punkte) und Schlusslicht Golling (15) waren noch schwächer.

In den kommenden Wochen will der SAK daher auf dem Transfermarkt zuschlagen. Einen Neuzugang können die Nonntaler bereits vermelden. Der 25-jährige Kärntner Offensivspieler Kevin Winkler, der vor allem auf der linken Seite zum Einsatz kam, wechselt vom SV Spittal an der Drau aus beruflichen Gründen in die Mozartstadt. "Wir waren schon längere Zeit in Kontakt, nun hat es endlich geklappt", so Walter Larionows, der auf den Neuzugang große Stücke hält. "Kevin hat sämtliche Nachwuchsmannschaften in Klagenfurt durchlaufen. Ich bin mir sicher, dass er unserem Spiel guttun und neue Akzente setzen wird." Die Nonntaler planen eine weitere Verstärkung für das zentrale Mittelfeld und für den Sturm. Ob Larionows auch im Frühjahr seine Schuhe binden wird, lässt der 39-Jährige derzeit noch offen.

Der SAK wird sowohl an den Futsal-Landesmeisterschaften als auch am "Stier" teilnehmen. "Diese Spiele nehmen wir auf jeden Fall sehr ernst. Es ist eine gute Abwechslung und die Winterpause ist ohnehin lang genug", sagt Walter Larionows, der sich über einen fünften Erfolg des SAK beim "Stier" natürlich sehr freuen würde.

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