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Abwehrbollwerk hält: ÖFB-Frauen spielen gegen Favorit Frankreich 0:0

Das österreichische Fußball-Nationalteam der Frauen hat dem Gruppenfavoriten Frankreich in der EM-Qualifikation ein 0:0 abgetrotzt. Die Auswahl von Teamchefin Irene Fuhrmann ist nach dem Punktgewinn am Dienstagabend in Wiener Neustadt fix Zweiter der Gruppe G. Neben den Gruppensiegern erreichen auch die drei besten Zweiten die Endrunde 2021 in England. Für die Weltranglisten-Dritten gab es gegen das Abwehrbollwerk vor der starken Torfrau Manuela Zinsberger kein Durchkommen.

Ein torloses Remis, das sich wie ein Sieg anfühlte SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Ein torloses Remis, das sich wie ein Sieg anfühlte

Zwei Runden vor Schluss rangiert die ÖFB-Mannschaft damit weiter gleichauf mit Frankreich an der zweiten Stelle - beide Teams haben noch kein Gegentor hinnehmen müssen. Für die EM-Halbfinalistinnen von 2017 war das zweite Remis gegen Frankreich nach dem 1:1 auf dem Weg zum bisher größten Erfolg drei Jahre zuvor besonders wertvoll. Denn der Punkt gegen die so offensivstarken Tricolores öffnete schon einen Spaltbreit die Tür zur EM-Endrunde. Der zweite Gruppenplatz ist mit vier Punkten Vorsprung auf den Rivalen Serbien schon vor dem finalen Duell am 1. Dezember in Altach fix. Zuvor geht es im "Rückspiel" gegen Frankreich (27.11.).

Beim Pflichtspiel-Heimdebüt von Neo-Teamchefin Fuhrmann gerieten die ersatzgeschwächten Österreicherinnen - Marie-Therese Höbinger, Julia Hickelsberger-Füller und Laura Feiersinger fehlten - von Beginn an unter Druck. Torfrau Zinsberger stand mehrmals im Mittelpunkt und war der Turm in der Abwehrschlacht. Sie zeichnete sich vor allem bei Kopfbällen von Renard (13.) und Tounkara (40.) aus, ein Fallrückzieher (22.) und ein Fersler (23.) der Gäste fanden nicht ins Ziel. Die Fünferkette der ÖFB-Auswahl hatte die Französinnen, die zuletzt immer mindestens sechs Treffer erzielt hatten, aber gut im Griff.

Die Möglichkeiten des ÖFB-Teams waren gegen die überlegenen Gäste rar. Der erste Schuss durch Barbara Dunst ging über das Tor (23.), wenig später musste sich Torfrau Peyraud-Magnin bei einem Kopfball von Carina Wenninger nach einem Corner aber gehörig strecken (32.). Auch die beste ÖFB-Chance nach dem Wechsel vereitelte Peyraud-Magnin: Sie dreht einen Schuss von Nicole Billa über die Latte (69.). Die Hoffenheim-Legionärin war vor der Partie als APA-Fußballerin des Jahres 2019 ausgezeichnet worden.

Im Finish hatten die Gastgeberinnen auch Glück, als ein Freistoß von Majri aus 16 Metern mitten aufs Tor ging und in der 95. Minute Zinsberger mit der finalen Abwehr das 0:0 rettete.

Quelle: APA

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