Nationalteam

Baumgartlinger hofft auf starke Quali wie vor der EM 2016

Julian Baumgartlinger zählt zu jenen Spielern der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft, die schon beim vorangegangenen Start in eine EM-Qualifikation mit von der Partie waren. Vor viereinhalb Jahren holte der ÖFB-Kapitän im Heimspiel gegen Schweden ein 1:1, neun Siege in ebenso vielen Partien sollten folgen.

ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger SN/APA/HERBERT NEUBAUER
ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger

Vor dem Auftakt-Duell mit Polen am Donnerstag (20.45 Uhr/live ORF eins) im Wiener Happel-Stadion hofft der Salzburger nun auf einen ähnlichen Quali-Verlauf wie damals. "Der Gedanke daran ist ein Ansporn, weil ich gemerkt habe, wie toll eine erfolgreiche Qualifikation und die Teilnahme an einem großen Turnier sein kann", erklärte Baumgartlinger.

Allerdings sei die aktuelle Situation mit jener vom September 2014, als neben dem Leverkusen-Profi auch David Alaba, Marko Arnautovic, Marc Janko, Martin Hinteregger, Valentino Lazaro und Aleksandar Dragovic gegen Schweden im Einsatz waren, schwer zu vergleichen. "Wir haben eine andere Kaderstruktur und andere Spielertypen. Aber wir haben sehr gute Voraussetzungen, um gut in die Quali zu starten. Entscheidend wird sein, wie wir auf negative Situationen reagieren", meinte Baumgartlinger.

In den eineinhalb Jahren seit dem Amtsantritt von Teamchef Franco Foda habe man "ein bisschen die Identität gesucht", sagte der 31-Jährige. Mittlerweile habe sich die Flexibilität erhöht, gleich geblieben sei der Hunger nach Erfolgen. "Die Motivation und Leidenschaft, die in der Mannschaft drin ist, müssen wir gegen Polen auf den Platz bringen."

Den WM-2018-Teilnehmer bezeichnete Baumgartlinger als Gruppenfavoriten. "Die Polen haben ein sehr komplettes Team und können relativ gut reagieren, aber auch agieren. Wir müssen sie dazu bringen, dass sie mehr auf uns reagieren müssen." Der Mittelfeldspieler rechnet sich für Donnerstag durchaus Chancen aus. "Wichtig wird sein, im Wissen über die Stärke des Gegners unser Spiel durchzuziehen."

Viele Gelegenheiten, den Matchplan auf dem Rasen zu üben, hatten Baumgartlinger und seine Kollegen nicht - gerade einmal zwei reguläre Trainings standen vor dem Anpfiff auf dem Programm. "Wir hatten eine kurze Vorbereitungszeit, aber es ist oft gar nicht so schlecht, wenn man sich nicht viele Gedanken machen muss", erklärte der 66-fache ÖFB-Teamspieler.

Quelle: APA

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