Nationalteam

Für Salzburgs Bosnier Todorovic ist es ein komisches Gefühl

Darko Todorovic gegen Stefan Lainer und Andreas Ulmer: Normalerweise ist das der Kampf ums Leiberl bei Fußballmeister Red Bull Salzburg. Am Dienstag spielen die Bullen mit ihren Nationalteams gegeneinander.

Darko Todorovic. SN/GEPA pictures
Darko Todorovic.

Eine Art Etappenrennen war die Anreise zum Nations-League-Auftakt nach Bosnien für den ÖFB. Von Wien aus startete nur ein kleiner Teil der Delegation mit Präsident Leo Windtner und Sportdirektor Peter Schöttel. Bei der Zwischenlandung nach 30-minütigem Flug in Graz stiegen Mannschaft und Trainer zu, die sich in Bad Waltersdorf vorbereitet hatten. Nach der Landung in Sarajevo wartete auf Marko Arnautovic und Co. noch eine einstündige Busfahrt in den Spielort Zenica.

Das Stadion Bilino Polje soll Bosniens Geheimwaffe im Duell mit Österreich werden. In der kleinen Arena mit 14.000 Plätzen kann ein Hexenkessel entstehen, anders als im weiten Rund des Olympiastadions von Sarajevo (34.500 Plätze). Darauf freut sich auch Darko Todorovic von Red Bull Salzburg. Er könnte heute in der Startelf von Trainer Robert Prosinecki stehen. Gegen seine Clubkameraden zu spielen, sei "ein sehr komisches Gefühl", räumte er ein. Noch dazu sind Stefan Lainer und Andreas Ulmer seine direkten Konkurrenten auf den Außenpositionen. Hinter Lainers Einsatz steht wegen leichter Muskelprobleme ein Fragezeichen, er trainierte am Sonntag nicht voll mit. Für ihn könnte auf der rechten Außenbahn Valentino Lazaro einspringen.

Quelle: SN

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