Nationalteam

Nach Sieg gegen Slowenien: ÖFB-Sportchef Schöttel atmet auf

Bei ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel war am Tag nach dem 1:0-Sieg des österreichischen Fußball-Nationalteams in Klagenfurt über Slowenien Durchatmen angesagt. Ein Punkteverlust in Klagenfurt hätte auch aufgrund der gleichzeitigen Siege von Israel und Polen äußerst negative Auswirkungen auf die EM-Chancen gehabt.

Schöttel ist erleichtert SN/APA (EXPA)/EXPA/JOHANN GRODER
Schöttel ist erleichtert

"Das war ein wichtiger Erfolg, der durch die anderen Ergebnisse notwendig war, um den Anschluss nicht zu verlieren. Aber wir wissen auch, dass das erst der Anfang war", erklärte Schöttel am Samstag. "Wir wollen den Sieg nicht überbewerten, doch es war eine schwierige Situation, die wir gut gemeistert haben."

Die ÖFB-Auswahl liegt nach drei von zehn Runden an vierter Stelle, der Rückstand auf den von Israel gehaltenen zweiten Platz, der zum EURO-2020-Start berechtigt, beträgt vier Zähler. "Wir wissen, dass wir nicht mehr viele Punkte liegenlassen dürfen", sagte Schöttel und warnte vor dem Montag-Gegner Nordmazedonien. "Das ist eine gute Mannschaft, die ein ähnliches Niveau wie Slowenien hat und daheim spielt. Aber wir gehen davon aus, dass wir fußballerisch besser sind. Dieses Selbstverständnis muss man haben."

Nach den Angaben des Sportdirektors steht hinter den Einsätzen von Martin Hinteregger (Rippenverletzung) und David Alaba (Muskelprobleme) ein Fragezeichen. Definitiv im Flieger sitzen wird hingegen Marcel Sabitzer, der mit seinem Verhalten bei der Auswechslung gegen Slowenien für Aufsehen sorgte.

Für Schöttel ist diese Angelegenheit bereits wieder abgehakt. "Das war schon gestern Abend kein Thema mehr. Wir haben uns gewundert, dass das ein Hauptthema war." Eine letzte Aufarbeitung erfolgte am Samstag. "Marcel hat sich entschuldigt und der Teamchef hat in der Besprechung angesprochen, dass so etwas nicht sein kann, er aber auch versteht, dass man als Spieler manchmal emotional sein kann", erzählte Schöttel.

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