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ÖFB-Frauen in EM-Quali unter anderem gegen Frankreich

Österreichs Fußball-Frauen-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die EM 2021 in England unter anderem auf den Weltranglisten-Dritten Frankreich. Die weiteren Gruppengegner sind Serbien, Kasachstan und Nordmazedonien. Das ergab die Auslosung am Donnerstag am UEFA-Sitz in Nyon.

Für die ÖFB-Damen geht es gegen Frankreich SN/APA/HANS PUNZ
Für die ÖFB-Damen geht es gegen Frankreich

Die Qualifikation beginnt frühestens am 26. August und läuft bis Oktober 2020. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten Gruppenzweiten erhalten einen Fixplatz bei der Endrunde. Die übrigen sechs Gruppenzweiten spielen sich in einem Play-off mit Hin- und Rückspiel drei weitere EM-Tickets aus. Gastgeber England ist fix qualifiziert.

An Frankreich haben die ÖFB-Frauen gute Erinnerungen. Bei der vergangenen EM 2017 in den Niederlanden legten die Österreicherinnen im zweiten Gruppenspiel mit einem überraschenden 1:1 gegen die höher eingeschätzten Französinnen den Grundstein zum Aufstieg und späteren Halbfinal-Einzug.

"Es ist mit Sicherheit kein einfaches Los, aber wir können mit der Auslosung grundsätzlich zufrieden sein", meinte der zur Auslosung gereiste ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer über die Auslosung. "Mit Frankreich haben wir zwar einen absoluten Topgegner gezogen. Dafür haben wir aus den Töpfen drei, vier und fünf Teams bekommen, die wir schlagen können und müssen."

Mit den Serbinnen (Weltranglisten-42.) gibt es ein Wiedersehen, sie teilten im Rahmen der abgelaufenen WM-Quali-Kampagne die Gruppe mit den Österreicherinnen (4:0, 1:1). Mit den Kasachinnen (71.) bekam es das Frauen-Nationalteam bereits bei den Qualifikationen für die WM 2015 und die EURO 2017 zu tun. Alle vier Partien gingen an die ÖFB-Elf. Gegen Nordmazedonien (121.) tritt die ÖFB-Truppe erstmals an. Die genauen Spieltermine standen vorerst nicht fest.

Quelle: APA

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