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ÖFB-Interimskapitän Alaba als Schweden-Spezialist

Fußball-Länderspiele gegen Schweden scheinen David Alaba besonders zu liegen. In fünf Partien gegen die Skandinavier netzte der Bayern-Profi gleich viermal ein - so auch beim 2:0-Testspielsieg am Donnerstag in der Wiener Generali-Arena, womit er nach 64 ÖFB-Partien bei 13 Toren hält.

Alaba ist zufrieden mit der Leistung SN/APA/HANS PUNZ
Alaba ist zufrieden mit der Leistung

Alaba trug in Abwesenheit des verletzten Julian Baumgartlinger die Kapitänsschleife und lieferte auf der linken Seite eine gelungene Darbietung ab. Im Spiel nach vorne setzte der Wiener viele Akzente, defensiv ließen er und seine Kollegen wenig bis gar nichts anbrennen. "Wir haben fast nichts zugelassen, ein, zwei Schüsse aus der Ferne, die der Heinz (Anm.: Lindner) ganz gut gehalten hat. Sonst waren wir sehr dominant über die 90 Minuten, das sind die positiven Dinge."

Allerdings ortete er auch Potenzial für Verbesserung. "Uns wurden vor dem Spiel gute Lösungen gesagt, wir konnten das in der ersten Hälfte aber nicht so umsetzen wie in der zweiten. Wir haben in der ersten Hälfte den Ball zu langsam laufen lassen, zu langsam die Seiten gewechselt", bemängelte der 26-Jährige.

Am Dienstag im Nations-League-Auswärtsspiel gegen Bosnien-Herzegowina müsse man "eine Schippe drauflegen. Wir haben noch Luft nach oben, das ist uns bewusst", sagte Alaba. "Es wird sicher noch einmal intensiver und aggressiver."

Quelle: APA

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