Nationalteam

Österreich ohne Bremse gegen die WM-Starter

Obwohl Deutschland kurz vor dem WM-Start steht, wollen sich die Österreicher in Sachen Aggressivität beim Testspiel nicht zurückhalten.

Keine Schonung für den Gegner.  SN/APA/EXPA/JAKOB GRUBER
Keine Schonung für den Gegner.

Mit dem Abstand von 24 Jahren kann ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel schmunzeln. 1994 hatten Matthias Sammer, Jürgen Klinsmann und Co. die Österreicher in Wien vorgeführt und kurz vor der Abreise zur WM in den USA mit 5:1 gewonnen. Schöttel erinnert sich: "Nach dem Spiel kam Teamchef Berti Vogts in die Kabine und sagte: ,Danke, dass Ihr uns nicht weh getan habt.'"

Die Sorge, dass man als Testgegner einen Kontrahenten noch kurz vor Turnierbeginn verletzt, ist nicht unbegründet. Als die DFB-Elf 2002 vor der WM ebenfalls gegen Österreich testete, verletzte sich Hoffnungsträger Sebastian Deisler in einem Zweikampf mit Rolf Landerl bei dessen einzigem Länderspieleinsatz schwer und verpasste die Endrunde.

Teamchef Franco Foda sieht aber keinen Grund, heute mit angezogener Bremse zu spielen: "Wir werden hundert Prozent geben. Denn man kann ein Spiel nur gewinnen, wenn wir ans Limit gehen. Dafür müssen wir aggressiv und bissig, richtig "on fire" sein." Julian Baumgartlinger sieht keine Gefahr, wenn es zum Teil gegen seine Clubkollegen geht: "Wir werden so fair wie immer spielen." DFB-Teamchef Joachim Löw sagt: "Für uns ist Österreich ein sehr guter Gegner, der uns sicherlich viel abverlangen wird."

Quelle: SN

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