Große Sprüche reichen nicht

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Standpunkt Alexander Bischof

Der Start in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 ist für Österreichs Fußballnationalteam völlig danebengegangen. Nach zwei Spielen steht die Truppe von Teamchef Franco Foda mit null Punkten da und es herrscht schon Alarmstufe Rot. Für die Österreicher ist in den beiden kommenden Qualifikationsspielen gegen Slowenien und Nordmazedonien verlieren verboten. Und Österreichs Auswahlkicker sollten auch die Qualität besitzen, beide Spiele zu gewinnen. Nur muss die Foda-Elf diese Qualität auf dem Platz auch endlich zeigen. Es ist zu wenig, immer nur davon zu sprechen, dass man für das Nationalteam alles gibt, es Ehre ist, für Österreich zu spielen, dass man weiß, wie man auftreten muss. Diesen Lippenbekenntnissen müssen jetzt Taten folgen.

"Die Stimmung ist gut. Wir hatten eine knackige Vorbereitungszeit und haben intensiv trainiert. Jeder weiß, was zu tun ist." Das sagte Kapitän Julian Baumgartlinger. Ähnliche Töne hörte man vor der Quali-Partie in Israel. Dann ging das ÖFB-Team sang- und klanglos unter. Mit großen Sprüchen allein gewinnt man eben keine Spiele.

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